Zitat von aquarius2:Anpassungsstörung meinte ich nicht icd10 mäßig, sondern die zwei haben jetzt eine veränderte Situation. Zwei kleine Kinder dazu noch ein verändertes Einkommen und natürlich die veränderten Ansprüche an sie als Partner und Elternteil. Sobald Kinder kommen,,werden die Karten neu gemischt,,aber sie müssen mit ...
anfangs wollten das BEIDE sicherlich...auch mit den beiden Kindern, vllt. sogar WEGEN der beiden Kinder ganz besonders.
Und wenn sich permanent veränderte Situationen ergeben...was dann? Dann wird aus einem "wollen", sehr schnell ein "müssen". Und wenn dem "müssen" nicht mehr im erforderlichen Sinn nachgekommen wird.... warum auch immer - dann geschieht genau DAS, was der TE hier angeführt hat.
Und wenn sich veränderte Situationen summieren, kann es sehr schnell zur Überforderung kommen, was AUCH Vernachlässigung nach sich ziehen kann....was nicht mal bewusst geschieht.
Der TE hat - ganz sicher - anfangs versucht, das gesamte "Ding" zu wuppen ...i-wie! Allerdings - wie lange geht ein "i-wie" etwas zu wuppen gut? Wie lange kann man gerade so den Mindest-Ansprüchen gerecht werden, Genüge tun?!
Karten neu mischen - das ist im Grunde permanent angesagt...bei DEN Menschen, die sowieso auf der Höhe des Geschehens sind, egal was sich einstellt. Diese Menschen kriegen das auch gebacken....
....aber es gibt nicht NUR diese Menschen, die immer alles gebacken bekommen.
Niemand kann eigenes Anspruchsdenken, eigenes im Grunde "normales" Verhalten und Vorgehen auf andere adäquat übertragen...dafür ist das Leben, sind die Menschen viel zu komplex.