Zitat von GastGast:Trotzdem würde ich mich sehr über Einschätzungen von Menschen freuen, die vielleicht in einer ähnlichen Situation waren!
Liebe TE, viele Trennungen entspringen ähnlicher Situationen, nämlich immer dann, wenn man an was unterschiedliches glaubt, auch dann wenn es nicht zwangsläufig um "Glaube" in dem Sinne geht.
Der eine an Treue, der andere. Der eine an Familie, der andere an Unabhängikeit, nur so als Beispiele.
Letztlich ist es doch so, man lernt jemand kennen, tauscht und teilt Werte und Ansichten, manche sind kompatibel, andere nicht, manche sind stabil, andere verändern sich im Laufe der Zeit. Und wenn das was nicht gut zusammen geht mehr wird, trennt man sich ggf. Wenn es im Laufe einer langjährigen Beziehung passiert, heißt es: auseinandergelebt / auseinander entwickelt.
Was hier passiert ist, ist dass Du Deine Anschauung kund getan hast und er damit einverstanden war. Obwohl offen gestanden bei der muslimischen Geschichte doch hinlänglich bekannt ist, dass es häufig so läuft, wie es jetzt bei Dir läuft.
Was nun folgt ist leider die Trennung oder das Verbiegen Deinerseits.
Nachdem es bei seiner Anschauung um eine sehr scheinbar geht, liegt der Gedanke nahe zu sagen, hätte er von Anfang an wissen können. Und daher kommt die "Ablehnung". Du gehst in die Verteidigung. Ist auch klar. Aber hilft es Dir?
Fakt ist: er will Dich so wie Du glaubst oder halt nicht, nicht als Frau.
Welche Erfahrungen anderer erhoffst Du Dir denn genau?
Und trotzdem würde mich das Alter interssieren und die Beziehungsdauer. Ist er jung und die Beziehung noch nicht so lange, könnte ich Goldy vielleicht noch zustimmen.