Zitat von Odette: Ich weiß es nicht, und möchte mir darüber keine Gedanken machen. Das schaffe ich jetzt nicht auch noch. Er ist einfach stur und schluckt es runter. Sieht keinen Klärungsbedarf.
Also wieder Nebenschauplatz, indem es auf deine Partnerschaft projiziert wird? Ungeachtet dessen, dass er sich ja auch nicht richtig prima verhält, aber das hatten wir hier schon lang und breit diskutiert und du batest darum, ihn nicht so in den Vordergrund zu stellen.
Warum nicht deinen Unmut an denjenigen adressieren, der ihn primär offensichtlich verursacht? - Deinen Vater. Da kannst du sonst noch so viel an deinen Partnerschaften herumbasteln, wenn das Problem nicht an der Wurzel gepackt wird. Wie bei Watzlawick:
„Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: “Meinen Schlüssel.“
Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: “Nein, nicht hier, sondern dort hinten — aber dort ist es viel zu finster.“ (Aus „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick)