scallisia
Mitglied
- Beiträge:
- 1780
- Themen:
- 7
- Danke erhalten:
- 2674
- Mitglied seit:
Zitat:Ich habe auch ehrlich gesagt mehr das Problem mit ihrem Mann, der seit über 20 Jahren mein bester Freund ist. Mittlerweile hinterfrage ich diese Freundschaft. Ich bin bei ihm immer in der Ich-muss-mich-erklären Stellung und das gefällt mir nicht. Er hat sein Bild von mir, welches aber nicht mehr passt. Und das, wie ich jetzt bin oder generell, dass ich emotional bin usw. tut er als Drama ab, also ihm fehlt da das totale Verständnis. Und das gefällt mir nicht, da kann ich reden usw. - sein Bild ist fest von mir.
Dementsprechend hat er auch meinem Ex gegenüber immer diese Meinung vertreten und das war Balsam für Ex, denn so konnte er mich ja als Drama abtun - und wollte das, was ich sagte, nicht hören / annehmen / glauben.
Original das gleiche bei mir. Mein Therapeut sagt dazu: Die sind für sie tot... Ist sehr schwer zu ertragen, aber so ist es wohl.
Durch die Trennung lernt man sich selbst ja auch von einer ganz neuen Seite kennen. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, aber ich habe wirklich nie ernsthaft an mir gezweifelt. Dass ich zwischendurch so verzweifelt war und an das Ende gedacht hatte.... Ich habe mich kaum wieder erkannt. Ich denke, dass es für das Umfeld dann nochmal schwieriger ist, gerade wenn sie einen nicht mit dieser Facette kennen. Ich habe mich vor mir selbst erschreckt. Ich nehme das jetzt mal so an und schaue wie es mit denen weiterläuft bzw. ob überhaupt. Ich kann es ihnen nicht übelnehmen. Menschen sind unterschiedlich belastbar und ich war schon echt krass drauf...