Guten Morgen,
boah, momentan will es mein Innenleben aber wissen von mir.
Ich fighte irgendeinen Kampf aus, ich weiß nur nicht welchen. Ich habe gestern mit der Positiv-Negativ-Liste angefangen und es tut sehr weh, diese zu erstellen. Selbst jetzt, nach 5 Monaten tut es noch weh.
Ich möchte so gern dahinter kommen, was genau mir so weh tut, ich kann es immer noch nicht benennen. Ich weiß nur, das ich weinen möchte, nur weinen, so lang, bis es nicht mehr weh tut.
Tempi hat es gut beschrieben, es kommt wie unregelmäßige Wehen; da ich 2 Kinder geboren habe, weiß ich, wie sich das anfühlt und ich muss sagen - sie hat Recht.
Ich habe heute morgen so einen Sehnsuchtsanfall gehabt, dass ich dachte, ich kriege Schnappatmung.
Sein Sohn hat sich auch seltsamerweise (manchmal gibt es Zufälle) heute morgen gemeldet, er hat gefragt, ob wir uns treffen wollen, nur er und ich. Sind jetzt am Freitag verabredet. Ich freue mich sehr, ihn zu sehen, er ist ein erwachsener junger Mann, der seinen Wert kennt und seinen Weg geht. Ich bin gern mit ihm zusammen, allerdings hoffe ich, dass wir Freitag auch wie Freunde reden können, also als Erwachsene. Ich habe großes Vertrauen zu ihm, er ja auch zu mir, mal sehen, wie sich das Gespräch entwickelt.
Allerdings will ich nicht über den Vater reden, aber über mich, ich möchte ehrlich sein und ihm nichts vormachen.
Ich möchte den Kopf auf die Tastatur werfen und erst wieder zu mir kommen, wenn das alles durchstanden ist.
Wozu ist dieser Rückschritt gut? Wozu brauche ich den? Ich verstehe es nicht.