Zitat von Grace_99:
Ich denke, ich habe zu sehr, zu blauäugig geliebt. Ich habe zu sehr daran geglaubt, dass es gut wird, dass wir BEIDE genug lieben, um das zu schaffen.
Nun ist die Realität da, in der ich erkennen muss, dass es bei ihm nicht der Fall war.
Ich drücke euch.
Liebe Grace,
diese Erkenntnis halte ich für ganz wichtig.
Weil ich dahinter ein Muster erkenne. ( auch meins)
Ich habe mir meine Beziehungen alle mal angeschaut und festgestellt, dass ich bestimmte Männer, die meinem Muster entsprechen, angezogen habe.
Das Muster hat sich bei mir im Laufe der Jahre geändert, aber im Endeffekt ging es immer darum, zu kämpfen, von dem anderen geliebt zu werden.
Dieser Kampf war aussichtslos.
Wenn die Beziehung dann beendet ist, steht man da und muss diese erneute Niederlage verkraften.
Wieder jemand, der einen vermeintlich nicht genug geliebt hat.
Also geht es jetzt darum, auszusteigen und sich diese Liebe selbst zu geben, damit man sie nicht von dem anderen BRAUCHT.
Natürlich ist das keine Garantie dafür, dass man nie wieder verletzt wird, aber mein Liebeskummer hält sich diesmal in Grenzen, er beherrscht mich nicht, sondern kommt ab und zu wie eine dunkle Wolke vorbei, die aber dann weiterzieht, mal ganz schnell, mal etwas langsamer.
Wie in diesem Forum schon 100 tausend mal empfohlen, denke nicht mehr über IHN nach sondern nur über DICH.
Drücke dich
