Zitat von Strange:hmm, ja oder die angst vor der angst.
hab ich auch am samstag gedacht als meine verabredung abgesagt hatte....naja...zur zeit bin ich ja wieder angeschlagen...seufz.
jeder findet seinen eigenen weg um mit den gefühlen besser umgehen zu können, damit es einen nicht so zerreisst und verunsichert.
ich habe meinen gefunden und festgestellt, dass es nur meine gedanken waren, die mich selbst runtergezogen haben, oft waren sie auch unbewusst - sie waren schon sehr früh in mir entstanden und abgespeichert. nach und nach wurden sie mir bewusst und ich habe erfahren, dass ich nicht meine gedanken bin und habe sie nur beobachtet.
angst wurzelt auf die sorgen um unsere zukunft weil wir in der vergangenheit mal erfahrungen gemacht haben, die wir auf die gegenwart und zukunft richten. wenn ich mir aber selbst-gewahr bin - ist da nichts, was mich enttäuscht, wütend, ängstlich oder traurig macht, sondern nur frieden, neutralität oder ein glücksgefühl.
das bin ich, mein selbst, was auch immer da ist.
ich inzwischen kann den schalter schnell umlegen wenn ich spüre, dass meine gedanken wieder von mir selbst abweichen.
das ist natürlich übungssache, aber mit den heutigen möglichkeiten(methoden) kann man schnell dahin kommen.
an anderer stelle schreibst du von zwangshandlungen, die ja auch nur ausdruck von ängsten sind. deshalb hast du es besonders schwer loslassen zu können. loslassen ist nur akzeptieren können.
wenn du lernst dich und deine situation so zu akzeptieren wie du bist und es gerade in deinem leben ist und nichts weghaben zu wollen - geht es von allein ... dein widerstand hält dich in deinen ängsten fest.
auch widerstand will angenommen werden - alles ist gut, weil es realität ist.
mache dir keinen druck, gebe dir die zeit, die du brauchst, sei einfach achtsam und bleibe bei dir. bleibe im gefühl, nicht im kopf, deine intuition wird dich das richtige für dich wahrnehmen und spüren lassen.
unser bauch ist klüger als unser kopf.