ZeldaFan
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ich (32) bin gerade völlig am Ende meiner Kräfte und hoffe einfach, hier Menschen zu finden, die diesen Albtraum vielleicht schon hinter sich haben und mir ein bisschen Mut zusprechen können.
Mein (jetzt Ex-)Freund und ich waren 14 Jahre lang ein Paar. Um zu verstehen, warum mir diese Trennung gerade buchstäblich den Boden unter den Füßen wegreißt, muss man wissen: Er war für mich nicht nur ein Partner, er war mein absoluter Retter. Wir sind zusammengekommen, als ich noch sehr jung war, und er hat mich quasi "miterzogen". Er hat immer für mich mitgedacht, mir durchs Leben geholfen, den Alltag organisiert und wirklich alles in unsere Beziehung gegeben. Er hat mich in allem bedingungslos unterstützt und mir überhaupt erst beigebracht, wie man selbstständig wird und sich eine eigene Meinung bildet. Er war jahrelang mein sicherer Hafen.
Aber diese absolute Hingabe hatte einen furchtbaren Preis. Er hat immer nur für mich funktioniert, mir den Rücken freigehalten und dabei völlig vergessen, an sich selbst zu denken. Er hat alles gegeben, bis er komplett ausgebrannt ist. Der Stress und das ständige "Für-mich-da-sein" haben ihn so sehr belastet, dass er sogar einen Tinnitus bekommen hat. Um sich selbst irgendwie zu retten und nicht komplett unterzugehen, musste er sich emotional extrem von mir distanzieren. Durch diese harte, notwendige Distanz weiß er nun selbst nicht mehr, wie sehr er mich überhaupt noch liebt.
Das hat uns schließlich in die Trennung geführt. Mein Verstand weiß glasklar, dass diese Dynamik für uns beide extrem ungesund wurde und ihn krank gemacht hat. Aber mein Herz verblutet gerade. Ich liebe ihn immer noch unendlich für all das, was er in den letzten 14 Jahren für mich getan hat, und die Schuldgefühle, dass er durch unsere Beziehung so ausgebrannt ist, erdrücken mich.
Das absolut Schlimmste an der aktuellen Situation: Wir wohnen noch zusammen.
Es ist die absolute Hölle. Ich habe letzte Nacht eine schwere Panikattacke gehabt – mit Schnappatmung, Schüttelfrost und Zähneknirschen –, weil mein Körper diesen Schock und den Entzug nicht mehr verarbeiten kann. Wenn er nach Hause kommt, verstecke ich mich in meinem Zimmer. Ich habe unglaubliche Angst davor, ihm zu begegnen, aber gleichzeitig zerreißt es mich, dass mein Zuhause und mein "Retter" der letzten 14 Jahre jetzt so unerreichbar sind. Wir haben gesagt, dass wir für immer befreundet bleiben wollen, aber ich merke selbst, dass das aktuell nur ein Schutzmechanismus meines Gehirns ist, um nicht komplett ins Bodenlose zu fallen.
Wie habt ihr diese allererste Zeit überstanden, besonders wenn ihr noch in der gleichen Wohnung gefangen wart?
Wie löst man sich von einem Menschen, der einem nicht nur Partner, sondern Mentor und Kompass war?
Und wie geht man mit dem unfassbaren Schmerz um, zu sehen, dass der Mensch, den man liebt, durch die eigene Beziehung gesundheitlich und emotional ausgebrannt ist?
Ich bin für jeden Ratschlag, jedes geteilte Erlebnis oder auch nur fürs Lesen unendlich dankbar. Ich fühle mich gerade einfach nur ohnmächtig.
, würde nur den Hintergrund gerne verstehen. Denn die meisten Menschen möchten doch wohl eher einen Partner auf Augenhöhe als dauerhaft einen Professor Higgins, der an ihnen rumerzieht.. 