Hefi
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Ich bin schon länger Mitleserin. Darf ich euch meine Geschichte erzählen? Ich bin in einer Sackgasse und weiss nicht weiter.
Ich bin seit ich 19 bin mit meinem jetzigen Mann zusammen. Wir haben zwei Kinder (2 und 5 Jahre). Vor meinem Mann hatte ich eine sehr emotionale Partnerschaft. Ich war deshalb froh, dass mein Mann mehr der Kopfmensch ist. Wir waren sehr schnell ein Paar und nach einem halben Jahr sind wir zusammengezogen. Er war immer sehr geduldig, hat mich beruflich stark unterstützt, in dem was ich mache und werden will. Er hat stets viel gearbeitet. Die Arbeit ist ihm wichtig. Er hatte schon immer kaum soziale Kontakte. Jedoch ist er ein sehr guter Redner, kann gut und leicht Kontakte knüpfen und kommt gut bei anderen an. Ich bin eher zurückhaltend, konzentriere mich auf meine 3 bis 4 Freundschaften. Ich sehe mich als eher sozial, mitfühlend. Er ist eher rational, sachlich. Aber ich war (und bin) mir immer noch sicher, dass er dadurch wirklich bei mir bleibt. Er hat das im Kopf entschieden.
Nach 5 Jahren Beziehung habe ich mich in einen anderen Mann verliebt. Ich habe mich von meinem jetzigen Mann getrennt. Der andere hat mich voll und ganz verstanden. In meiner ganzen Person. Ich war verliebt wie noch nie. Trotzdemhatteich Angst, dass das überstürzte nur von kurzer Dauer ist. Ich wusst, dass mein jetziger Mann beständig ist. Wir sind wieder zusammengekommen. Danach war es zwei Jahre schön. Wir haben geheiratet, unsere erste Tochter bekommen.ab da fingen die eigentlichen Probleme an. Seine Schwiegermutter hat sich stark eingemischt. Sie hat mir viele Dinge an den Kopf geworfen, die jahrelang zurück liegen. Ganz übel. Ich war immer ok mit ihr und dann das. Einanderes Gesicht. Ein anderer Mensch. Mein Mann war nicht loyal mir gegenüber. Er wollte es ihr recht machen. Das hat mich stark getroffen. Bis heute steht das zwischen uns. Wir haben x mal darüber gesprochen. Dann sind wir beruflich für 1.5 Jahre ins Ausland. Da wurde ich wieder schwanger. Dieses Mal hatte ich viele Beschwerden. Ich war immer müde und ging jeden Tag früh schlafen. Es gab in dieser Zeit kaum S. mehr. Da merkte ich, dass sich mein Mann ändert. Er wurde ungeduldig, leicht aggressiv. Wir sind wieder nach Hause gezogen und ich brachte unsere zweite Tochter 6 Wochen zu früh auf die Welt. Ich war körperlich immer noch angeschlagen, nahm stark ab. Aber er zeigte kaum Verständnis.er wollte einfach nur, dass alles wieder normal ist. Er hat sich kaum mehr für meine Person interessiert. Wenn ich ihn kritisiere, wehrt er es ab und gibt mir die Schuld. Letzten Samstag hat er beinahe 2x einen Unfall gemacht mit uns allen im Auto, weil er nervös war. Ich probiere mit ihm zu reden, bin traurig, weine. Er sitzt daneben, wartet bis das Gespräch vorbei ist, zeigt keine Regung, keine Gefühle. Ich habe ihn noch nie weinen sehen.
Er hat eine sehr dominante Mutter, die immer wieder jahrelang Kontaktsperre zu Familienangehörigrn macht, wenn sie nicjt das machen, was sie will. Ich dachte immer, meinMann hat eine Mauer aufgebaut, um sich zu schützen und irgendwann wird sie einbrechen. Aber mittlerweile glaube ich, dass dasnie passieren wird, weil nichts dahinter ist.
Ich denke seit etwa einem Jahr über eine Trennung nach.aber der Gedanke daran zerreisst mir das Herz.
Was soll ich tun? Wie komme ich zu einer Entscheidung? Haben wor noch eine Chance?