Lotte1991
Gast
ich schreibe normalerweise nicht in Foren aber ich bin so verzweifelt und hoffe jemand kennt meine Situation und kann moralischen Beistand bieten.
Zu unserer Geschichte.
Mein Mann und ich sind seit 15 Jahren zusammen und seit 7 Jahren verheiratet. Er ist jetzt 33 und ich 32.
Wir haben die gleichen Ziele im Leben und sind zudem auch beste Freunde. Wir teilen unsere Hobbies und verbringen die meiste Zeit zusammen.
Vor 8 Jahren hat sich bei mir eine Zwangserkrankung entwickelt, die leider in den letzten Jahren immer schlimmer wurde.
Mein Mann war mir dabei immer eine riesige Stütze und insgeheim wusste ich das ich ihn zu viel belaste.
Seit letztem November befinde ich mich nun in professioneller Behandlung und ich habe die Motivation es zu schaffen.
Mein Mann besucht seit letztem Mai eine Weiterbildung, wobei ich ihn unterstütze.
Im Zuge der Weiterbildung ist er jeweils 1 Wochenende pro Monat unterwegs und übernachtet mit zwei Schulkolleginnen im Hotel. Das war für mich auch kein Problem da ich ihm vertraue.
Diesen Sonntag ist er nun nach Hause gekommen und sagt mir das er es sich ernsthaft überlegt ob wir uns nicht besser trennen sollen.
Als Grund hat er angegeben das er sich durch meine Erkrankung nicht mehr wohl fühlt zu Hause und das er nicht weiss ob er das noch will.
Weiter hat er mir gesagt das seine Schulkollegin (sie lernen neben der Schule auch zusammen) für ihn sehr wichtig geworden ist und sie ihm am Samstag ihre Liebe gestanden hat. Sie war auch in einer längeren Beziehung und hat sich jetzt getrennt.
Jetzt liegt unsere Beziehung auf Eis und er zieht Morgen zu seinem Bruder um einen klaren Kopf zu bekommen wie er sagt.
Am ersten März schauen wir weiter.
Ich halte diese Unsicherheit nicht aus und ich bin am verzweifeln.
Ich liebe ihn nach wie vor und ich bin überzeugt das wir es schaffen können.
Nächsten Donnerstag gehen wir gemeinsam zur Paartherapie aber ich bin leider sehr pessimistisch gestimmt obwohl er gesagt hat er möchte uns eine Chance geben.
Mein Bauchgefühl sagt mir das ich ihm bis nächsten Donnerstag zur Therapie seinen Freiraum lassen soll, aber da er auch mein bester Freund ist halte ich es kaum aus.
Bitte entschuldigt den Roman