Rheinländer
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Zitat von Caecilia:Wegen Weihnachten: Ich glaube, da geht es den meisten so wie dir. Man darf sich aber (wieder etwas, wo man als Verlassene stark sein muss) den Kummer nicht anmerken lassen. Ich wäre ehrlich gesagt froh, wenn die Kinder Weihnachten und ggf. auch andere Familienfest-Tage bei Ex, Next und Sohn (ggf. auch noch den Kindern des Ex aus erster Ehe) verbrächten.
Von Tag eins der Trennung an, war ich froh, dass die Kinder immer mit mir Weihnachten gefeiert haben, ausnahmslos immer. Ich habe ihnen aber über die Jahre auch immer wieder gesagt, dass ich es durchaus verstehen kann, wenn sie mal mit ihrer Mutter feiern möchten. Sie bräuchen kein schlechtes Gewissen zu haben, aber beide unabhängig voneinander wollen unbedingt mit mir zusammen sein. Ich finde das schön und genieße es.
Zitat von Kiki66:Ich weiß nicht, ob ein Weihnachten so ganz ohne Kids meins wäre. Aber ich kann Dich total verstehen, es wird nie wieder so sein wie damals mit Familie und kleinen Kindern an Weinachten. Aber es gibt bestimmt andere Arten, ein schönes Weihnachten zu verbringen.
Natürlich ist Weihnachten nicht so wie früher, aber es ist zu unserem Weihnachten geworden. Mach es zu deinem Weihnachten mit deinen Kindern.
Zitat von Caecilia:Das kann ich absolut nachvollziehen. Hier habe ich auch ganz stark das Gefühl, dass die Kinder nicht hören, nicht merken und nicht wissen wollen, dass / wenn ich traurig bin, weil sie ja wissen, dass ihr Vater (und ggf. auch Next - nehme an, dass sie die auch mögen) der Grund sind. Es bringt auch sicher nichts, sie zu solchen Gesprächen zu "zwingen", daher halte ich sie von Anfang an da raus.
Meine Ex wollte immer, dass die Kinder da raus gehalten werden und wir ihnen nichts erzählen. Das das ihr Wunsch war konnte ich verstehen, aber warum sollte ich da mit machen.
Wenn Kinder Erwachsene sind, können sie ruhig mehr erfahren als "Wir haben uns nicht mehr lieb"
Ich habe meine Kinder schon im Trennungsjahr über die finanzielle Situation unterrichtet, sie wissen was ihre Mutter alles bekommen hat und auf was ich alles verzichtet habe und dauerhaft verzichte. Sie haben mich ja auch oft genug sehr traurig Zuhause erlebt und gefragt. Ich hatte dann irgendwann nicht mehr die Muße ausweichend zu antworten. Das passte meiner Ex gar nicht.
Meine Kinder hatten und haben dadurch aber keinen Loyalitatskonflikt. Sie lieben uns beide. Sie wissen aber auch was gerecht und ungerecht ist und auf wen sie sich im Zweifelsfall verlassen können.
Zitat von DieSeherin:gerne - irgendwie unterschätzt man seine kinder ganz oft, bzw. man unterschätzt, dass offene worte oft viel heilsamer sind, als tapferes zusammenreißen!
So sehe ich das auch 🎯