Hallo Ihr Zwei,
leider ist es trautige Realität das wir nicht viel tun können außer zu warten das die Zeit vergeht.
Den Kopf zu heben und aufrecht zu gehen, wie Karlchen beschreibt MUSS irgendwann wieder unser Ziel sein,
wir sind doch auch wer, auch wenn wir alleine sind.
Die "guten Ratschläge" bekommt wohl jeder von uns, aber so wirklich verstehen kann uns wahrscheinlich nur jemand
dem es genauso geht oder der es schon einmal durchlebt hat.
Ich bin auch nie die Sorte Mensch gewesen der ständig Party oder irgendwelche Beschäftigungen braucht.
Ein Abend gemütlich zusammen auf der Couch war für mich oft wesentlich schöner.
Und ich denke da geht es uns gleich, was sollen wir ALLEINE im Urlaub oder "Party machen" wenn einem innerlich eher zum weinen
ist weil ein Stück von uns fehlt.
@ Karlchen
dieses Gefühl als wäre die Welt auf links gedreht und alles wofür man gelebt hat nicht mehr da, empfinde ich genauso.
Meine komplette Lebensplanung mit meinem Mann alt zu werden und das Leben zu genießen, jetzt wo die Kinder aus dem Gröbsten raus sind ... alles weg.
Ich lebe irgendwie von einem Tag zum anderen, ich schaff es nicht, selbst wenn ich es versuche mir eine Zukunft vorzustellen.
Ich habe noch keine Ahnung wie man lernt damit umzugehen.
Es ist schlimm, wenn man nach so langer Zeit vor dem Nichts steht.
Sei froh das Deine Kinder groß sind und fest im Leben stehen, Karlchen.
Da hast Du eine große Sorge weniger. Zwar ist es auch für sie sicherlich nicht schön aber bei den "Jüngeren" hat man immer die Angst man schadet ihnen für die eigene Zukunft, das belastet dann zusätzlich sehr.
Es ist schwer, wenn es einem selbst schlecht geht, neutral zu bleiben und die Kinder aus allem raus zu halten.
Man tut sich selbst immer wieder weh weil man den Kontakt nicht abbrechen kann, der Kinder wegen.
Es schießen Dir Gedanken durch den Kopf, was die "Anderen" deinen Kindern alles versprechen und machen und tun um dir zu schaden.
Auch wenn es nicht so ist. Das Gefühl kommt unweigerlich weil man selbst noch zu tiefst verletzt ist.
Wir werden wieder unseren Weg finden, irgendwann ...
Fühlt Euch gedrückt
