Zitat von Gast806:Es wäre ganz bestimmt sinnvoll, sich irgendwann wieder in die Augen schauen zu können. Ich bin meist dazu in der Lage, aber ich habe nur mit Ex Kontakt, wenn es um organisatorische Dinge geht. Oder Steuererklärung. Darüber hinaus ist ja nicht nötig und es verstärkt nur wieder den doofen Schmerz. Abstand ist ...
Ja. Hier ist der Umgang auch freundlich-sachlich. Wenn ich muss (kommt zum Glück selten vor), kann ich auch mit dem Ex auf Veranstaltungen (der Kinder) gehen, Smalltalk halten etc.. War bei mir von Anfang an so, das ist für mich dann wie irgendein (unangenehmer) Termin im Job, den ich halt abarbeiten muss.
Orga gibt es bei uns (fast) nur noch in Zusammenhang mit dem Jüngsten (aber auch nicht mehr viel, da Teenager), ganz selten noch in Bezug auf die Älteren (volljährig, studieren und wohnen schon länger alleine). Auch das klappt, zumindest von meiner Seite.
Aber, und das ist der Unterschied zu Ex-Paaren mit freundschaftlichem Umgang: Ich würde nie freiwillig eine Minute mehr mit meinem Ex verbringen als unbedingt notwendig. Das merken die Kinder natürlich und es wäre sicher schöner für sie, wenn es anders wäre. Aber das kann ich einfach nicht - ich schaffe nur die "Pflicht", zumal mein Ex auch jetzt nach mehr als zwei Jahren null anerkennen will, was die Trennung für die Kinder und mich bedeutet hat, wie schäbig sein Verhalten war, wie feige und wie verlogen. Da ist dann einfach keine Basis für eine Freundschaft da und eine "Rolle spielen" möchte ich außerhalb der Pflichttermine nicht.