Zitat:Zitat von AjnosXX:
Ich frage mich nur warum er dann ebenfalls im gleichen Trott mitgemacht hat und das solange bis der Kurschatten erschien. Warum hat er damals nicht konsequent gehandelt? Weil keine Frau da war, die auf ihn wartete?
So sehe ich das auch.
Ich bin erstaunt darüber, dass nach 40 Jahren Ehe mit Kindern und Enkelkinder, die Frau vom TE - die ja
nichts von der Affäre des TE weiß - es nicht einmal wert sein soll von Angesicht zu Angesicht über eine
Trennung informiert zu werden.

Nur wenn zwischen den EL noch das Nötigste gesprochen wird, man sich aus dem Weg geht und ein
Gespräch nur noch sehr bedingt möglich ist, halte ich, aber nur dann, ein sachlich geschriebenen Brief,
für sinnvoll.
Das trifft beim TE jedoch in der Form offenbar nicht zu. Ein Brief an die EF in der die Trennung ausge-
sprochen wird, ist für mich nicht nur feige, sondern ein klares Zeichen der Respektlosigkeit mit fehlender
Wertschätzung für seine EF. Hat sie das verdient und wenn ja womit? Der TE führt eine Affäre und nicht
sie.
Ja, ein Brief kann die hier beschriebenen Vorteile haben. Was aber dabei übersehen wird, ist die nicht mehr
änderbare Wirkung von etwas Geschriebenen auf den EP und darüber hinaus auf die gesamte Familie mit
Kindern und Enkelkindern und möglicherweise auf das Umfeld. In einem Gespräch erkennt man die Gestik
und Körpersprache und man kann selbst darauf noch reagieren, zu gemeinsamen Entscheidungen kommen
oder möglicherweise noch etwas abfedern. Bei einem Brief dürfte das, wenn überhaupt, dann wesentlich
schwieriger sein.