Zitat von MM2712:@Mirella0073 dargestellt und ausgedacht habe ich mir das nicht. Es ist so abgelaufen. Wenn er dann als Idiot rüberkommt, ist das nicht meine Schuld. Ich wollte Zeit, ein bißchen mehr als 2 halbe Tage in der Woche. Irgendwo mittendrin seiner Arbeit, Kind, Hobby. Es ging nicht, unsere Geschichte ist zu Ende. Fertig. ...
Der Typ von mir hatte damals übrigens eine heftige Trennung von seiner Exfrau nach 30 Jahren Ehe hinter sich und ist unvermittelt in der Psychiartrie gelandet, wusste nicht, wie ihm geschah.
Durch seine Arbeitsunfähigkeit drohte ihm der Jobverlust, auf jeden Fall aber ein Herausschieben aus seinem geliebten Posten.
Ich habe mittlerweile erfahren, dass bei Männern, bei denen gleichzeitig so krasse Themen und Verluste auftreten, eine starke psychische Veränderung eintreten kann. Aus ehemals treuen Familienvätern werden dann echte Gigolos, bei uns Vielweiberei genannt. Damals kannte ich mich mit diesem Phänomen nicht aus. Aber anstelle sich zu stabilisieren in der Psychiatrie und weitere Therapien etc in Anspruch zu nehmen, war seine Lösung, noch in der Psychiatrie ein Frau an Land zu ziehen. Als es mit mir begann, zeigte er mir auch eine böse Nachricht dieser Frau an ihn, weil er eben nicht bei ihr geblieben, sondern nur vorbeigehuscht war. Danach kamen bei ihm ein paar andere Frauen "to go" dran. Dass ich ebenfalls in sein Muster reinrutsche, habe ich damals nicht geschnallt, dachte ja, oh, der war so lange verheiratet, der kann lange verbindliche Beziehungen und so. Mir sind dann schon die vielen Frauen- aber fehlenden Männerkontakte von ihm aufgefallen und ich habe auch moniert, dass einige gar nicht in Kenntnis gesetzt wurden, dass er nun mich hat. Das hat ihm offenbar gar nicht gepasst. Ich bin mir sehr sicher, dass er
a) mit mir Schluss machen wollte, damit ihn sein vergangenes Trauma des Verlassenwerdens durch die Ehefrau nicht erneut trifft und
b) er 100%ig nach meiner Ansprache, dass unsere Beziehung aufgrund seines Zeitmangels doch keinen Sinn mache die Zeit genutzt hat, um einen warmen Wechsel zu veranstalten.
Und natürlich hat er mir Dinge gesagt, die mich dazu brachten, zu glauben, dass das mit mir was ernstes, besonderes, nachhaltiges sei und er es als etwas ganz wichtiges ansieht.
Ich wollte das nur mal erwähnen, dass solche Veränderungen möglich sind, EGAL was derjenige behauptet.
Sein abruptes Schlussmachen hat mich damals kalt erwischt und ich hab ihm 2 Wochen später einen bösen Brief auf seine Arbeitsstelle in der Stadtverwaltung geschickt, woraufhin er sich bei mir sofort gemeldet hat und abends vorbei kam. Ich sagte ihm, dass sein Schlussmachen unglaublich verletzend gewesen wäre und er hat sich damit total schlecht gefühlt, weil er ja der Gute sein wollte. Aber nicht nur das, als er bei mir war hätte er am liebsten wieder was mit mir angefangen, redete aber richtig wirres Zeug....also ich nehm ihm das voll ab, dass er nicht mehr Herr seiner Zustände war. Aber bei drohendem Verlust musste eben sofort ein neues Weib her, damit er nicht wieder in der Psychiatrie landet.
Ich spreche hier nicht von einem voll durchgeknallten Typen, sondern einem gestandenen Mann Mitte 50 mit Kind, Haus, Eltern im Haus versorgend, 30 Jahre bei Stadtverwaltung gearbeitet, solide etc.