Zitat von Thomi: Ich verstehe es einfach nicht! Wie kann das sein, wenn man 25 Jahre glücklich miteinander gelebt hat, wenn man 3 Kinder zusammen hat? Warum kann man sich nicht mit dem zufrieden geben was man hat? Was will man denn noch für einen Preis hier auf der Welt gewinnen?
oje, damit hast Du sicher wieder einige Kämpferinnen erschüttert, die das eigene Glück und die persönliche Selbstverwirklichung über alles stellen. Aber ich stimme Dir zu. ich dachte, sie/wir würden eine glückliche Ehe führen, ganz ehrlich, nie Streit. Keine Affären, hat eigentlich alles gepasst. Offensichtlich nicht für sie. Sie hat einiges in sich reingeladen, nicht drüber gesprochen, ich konnte es nicht erkennen...aber das hatten wir ja hier alles schon ausgeführt. Aber auch bei uns schlich sich nach 25 die Gewohnheit ein, ich hab zu viel als Selbstverständlich gesehen, zu wenig investiert. Wenn ich schon das Wort als Maßstab nehme, dann hab ich da versagt, denn im Epheser steht wie wir unsere Frauen ehren sollen...
Zitat von Thomi: Es ist aber schön zu lesen, dass du einen gefestigten Eindruck machst, das der Glaube dir Kraft und Zuversicht gibt. Sicherlich bewahrt dich deine Einstellung davor noch Öl ins Feuer zu gießen.
Denen die Gott lieben, dient alles zum Guten. Vielleicht sollte ich wach gerüttelt warden. Vielleicht war da zu viel Müßiggang und meine Öl-Lampe lehr.
ich bin näher an ihn ran gerückt als jemals zuvor, er gibt mir Kraft und Hoffnung, egal wie das ausgeht. Und egal was sie mir an den Kopf wirft, ich denke an die Korinther Liebe (sie erträgt alles, sie erduldet alles, sie hofft auf alles).
Zitat von Thomi: Für die Kinder ist es bestimmt auch nicht leicht. Ich hoffe, dass sie den Glauben an eine Christliche Ehe nicht verlieren, denn ich bin trotzdem überzeugt, dass eine Partnerschaft nicht schöner sein kann, als wenn Christus das dritte Band in der Ehe ist
Die Großen sind alt genug und in ihrem eigenen Glauben schon sehr gewachsen. Die haben hier auch einen klaren Standpunkt. Wir haben die übrigens nie zu irgendwas gezwungen. Wir haben etwas vorgelebt, die hatten ihre Auszeiten, sind aber auch wieder umgekehrt. Nur die 14jährige, für die ist es momentan sehr schwer. Die kompensiert das mit ihren Pflegepferden. Ich versuche ihr ein gutter Vater zu sein, aber unser Verhältnis war schon immer schwierig. Als die beiden Großen noch klein waren, da hatte ich noch einen Job an der Hochschule, da war ich um 16 Uhr zu Hause und hab mich viel mit denen beschäftigt. Aber als Nr. 3 kam, war ich schon auf der Bank und kam abends spatter nach Hause. Deshalb ist mein Band zu ihr leider nie so eng geworden, wie mit den Großen