KBR
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Natürlich müssen Kinder vernünftig begleitet werden, wenn Eltern sich trennen. Es gibt durchaus Kinder, für die das die bessere Alternative wäre. Ich wollte, dass meine Eltern sich trennen. Diese aber glaubten, sie taten das Beste damit, zusammen zu bleiben und so litt ich und verstand es nicht.
Die Kinder des TE sind groß, wieso sollten sie es nicht verstehen können, falls ihre Eltern sich trennen sollten. Vielleicht würden sie es nicht toll finden, wenn es so wäre, aber das heißt doch nicht, dass sie es deswegen zwingend nicht verstehen oder gönnen könnten.
Auch ist es nicht richtig, dass die neuen Frauen immer abgelehnt werden und die Ex als ständige Konkurrenz betrachten. Mir ist das noch nie passiert. Ich kam bestens mit den Kindern meiner Partner aus (egal welchen Alters) und mir mit den Müttern nicht ins Gehege.
Ich will nicht bestreiten, dass in vielen Familien derartige Krisensituationen nicht gut gemeistert werden, weil sie in der Regel mit vielen Verletzungen einher gehen, aber Deine Horrorvisionen gelten dennoch nicht für die Allgemeinheit und wären für mich auch kein Grund lieber noch 40 Jahre in einer Beziehung ohne Liebe zu verweilen.
Und finanzielle Gründe kann ich sowieso nicht gelten lassen, denn wer Beziehungen eingeht und Kinder in die Welt setzt, geht such immer das Risiko ein, die Konsequenzen tragen zu müssen, falls es schief geht.
Allein der Gedanke, bei jemandem zu bleiben, weil man sonst Unterhalt zahlen müsste, ist absurd.
Auf dem Sterbebett dann:
Du Mutti, sorry, dass ich Deine besten Jahre durchtrieben habe, aber ich hatte keine Lust, Unterhalt für unsere Kinder zu zahlen.