Zitat von Kama9: Ich würde regelmäßigem Kontakt auch zustimmen, allerdings ohne Übernachtung und dem ständigem Wohnungswechsel.
Glücklicherweise wird das nicht allein von deiner Zustimmung abhängen.
Zitat von Kama9: WAS an meinem Text suggeriert ein possesives Verhalten?
Der exzessive Gebrauch des Possesivpronomens "mein" Kind. Als wäre das Kind ein Gegenstand, den du dir zur persönlichen Bedürfnisbefriedigung angeschafft hast.
Zitat von Kama9: Liest du, dass wir uns derzeit mit den Aktivitäten abwechseln?
Ja, finde ich toll für euer Kind. Vielleicht erkennt er sogar irgendwann die positive Seite eurer Trennung, dass Papa endlich präsentier ist -oder sein darf?- und beide Eltern ihn lieben und protegieren.
Zitat von Kama9: Dass ich mich aber vorher täglich gekümmert habe?
Wenn Väter wg einer Trennung ihre Kinder "verlieren" gibt es großes Mitgefühl, aber bei einer Mutter ist es eine "Störung"?! Plötzlich ist es gut für das Kind länger Zeit mit einem Vater zu verbringen, der sich zuvor auch nicht um gemeinsame Zeit bemüht hat.
Das war ja wohl eure Vereinbarung. Die wird natürlich durch eine Trennung aufgekündigt, die Karten neu gemischt, weg von der Paarebene, strikter Blick auf die Elternebene. Dort natürlich, was braucht der Kleine, was will er, was tut ihm gut. Also explizit nicht, was will Mama oder was braucht Papa. Nein, das Kindeswohl muss im Vordergrund stehen. Das erkenne ich bei dir nicht. Interessanterweise kommt von dir auch kein kindbeswohlzogenes Argument gegen das Wechselmodell. Nur dass Mama das nicht will.
Zitat von Kama9: Wieso interessiert dich denn die Hintergrundgeschichte, um die es hier gar nicht geht? Weißt du denn, dass ich kein Opfer psychischer Gewalt bin?
Wow. Das ist schon eine Spur manipulativ. Ist das dein Ding? So ein bisschen andeuten, die Opferrolle unterschwellig manifestieren wollen, ambivalent kommunizieren. Geht dich nichts an, aber ich geb dir mal andeutungsweise was mit. Auf Nachfragen gehst du ja spannenderweise -bewusst?- nicht ein.
Zitat von Kama9: Mein Kind ist 4 und seit der Geburt bin ich hauptsächlich zuständig und ich soll nicht normal sein, weil ich die Zeit mit ihm vermissen werde und darunter leide? Das ist nicht verständlich für mich
Euer Junge ist vier Jahre lang in einer zwischen den Eltern vereinbarten Familienkonstellation groß geworden. Die Konstellation wird nun aufgekündigt. Klar werden die Karten neu gemischt. Was erwartest du denn?
Ich würde euch beiden eine neutrale, hoch professionelle Erziehungsberatung empfehlen. So wie du unterwegs bist, wird der Kleine ansonsten so richtig zwischen die Fronten geraten und aufgerieben. Und nein, dafür ist nicht Papa verantwortlich.
Zitat von Birkai: Das hat aber auch was mit loslassen zu tun.
Ich muss ja auch schauen, wie ich mich persönlich in der Zukunft entwickeln will und kann.
Und um ehrlich zu sein, ich genieße meine freie Woche. Bin häufig auf Dienstreisen oder bei Freunden. Das ging vorher alles nicht so wirklich bzw. mit großem Aufwand.
Ich bin zwar gerne Mutter, aber nicht nur.
👏🎯