Zitat von Dark_Cloud:Ehrlich gesagt bewundere ich sie ein wenig. Ich würde auch gerne so mit der Situation umgehen können.
Am liebsten würde ich schon in der Wohnung sein und einfach bei ner Tasse Kaffee Film schauen und ab und an ins Kissen flennen.
Mich kostet das Ganze enorm viel Kraft und mir graust davor, wenn ich dran denke, was wahrscheinlich noch auf mich zukommt.
Sie läuft pfeifend durchs Haus und erledigt mehr als je zuvor und kümmert sich jetzt wirklich vorbildlich um die Kleinen. Und ich Sitz daneben und bin erschöpft, wenn ich die "normalen Arbeiten " mache.
In einem Monat hab ich Gott sei dank Urlaub und heute Abend schau ich noch eine Wohnung an, wo ich eher hinkönnte.
Emotional trifft es mich seit Tagen mit voller Wucht. Schön, dass ich es realisiert habe, aber die Auswirkungen sind Mist
Mir wird klar, dass es aus und vorbei ist und ich realisiere auch gerade, welche Veränderungen das mit sich bringt. Einfach Mist
Es geht ihr nicht besser. im Gegenteil.
Ich darf noch heute spüren, wie unglücklich sie in sich ist (meine Exfrau)
Denn sie hat Alles, das Kind mit ihm, das sie mit mir noch wollte, einen Mann der Selbstständig ist und Kohle hat. ja sie hat all das.
Wenn ich mit ihr (nötigerweise für unsere Kinder) Kontakt habe, höre und spüre ich aber diese Verbitterung, dieses Unglücklichsein.
Sie zeigen nach Aussen eine schöne Fassade. jedoch sind sie in meinen Augen ärmer dran.
Schon alleine deshalb, weil sie nicht diese Selbstreflektion haben.
Nicht die Möglichkeit, die Zusammenhänge Ihres Unglücks und mit den nötigen Erkenntnissen, wie sie das Glück finden.
Für sich.
Aber. das ist Alles nicht Deines.
Und Deine Aufgabe und Dein Lebenssinn, sind Deine Kinder.
Denk immer dran und setze das als Dein Lebensglück (mitunter) in Dein Leben ein. (gedanklich)
Und diese Kinder danken es Dir später von Herzen, wenigstens einen Elternteil zu haben, dem sie sich öffnen und auf den sie vertrauen können! Was kannst Du schöneres schenken?
(ist übrigens unser Thema, mit den Eltern, die uns nicht so lieben konnten. )
Und hab keine Angst, es gibt immer Lösungen und Wege.
Auch wenn meine letzten Jahre hart waren, ich bin stolz, dass ich für meine Kinder da war.
Ich auch die Last auf mich genommen habe, mehr zu arbeiten, viel mehr, als meine männlichen Freunde in laufenden Beziehungen oder Singles, die mit 35 Stundenwochen wie Hans im Glück zu leben scheinen. scheinen.
Ich durfte dann in den Jahren über 170km eine Strecke fahren, um sie abzuholen. ja meine Exfrau musste auf Rat ihrer Mutter weit weg ziehen. weg von mir.
Was sie selber nachher immer wieder als Nachteil spüren musste.
Zudem, mit vier Kindern, das wuppt auch eine solide Frau mal nicht eben so.
Sie wird zu Kompromissen gezwungen sein.
Du denkst zu sehr, wem es besser geht.
Es wurde schon erwähnt, alle sind Verlierer, die Kinder voran. !
ABER, DU hast es in der Hand, Verantwortung zu übernehmen.
P.S. Ich traue Dir absolut zu, dass Du sehr vernünftig mit der Situation umgehen wirst.
Auch dass Du, wenn Du bei Dir bleibst und Dir diese Emotionen zugestehst, eines Tages viel besser da stehen wirst, als Du heute zu denken meinst.
Und vergleiche Dich nicht mit Ihr, es kommt für eine Mutter auch richtig DICKE mit so einer Verantwortung - 4 Kinder
Da vergehen die Faxen mit Liebschaften. oder Du bekommst die Kinder. (falls Du nicht den Diener machst und ihr die Möglichkeit gibst, so locker weiterzumachen. das hast DU in der Hand)
Steh hin, sei Papa und Fels in der Brandung für Deine Kids, aber NICHT MEHR FÜR DIESE FRAU
