Zitat von Mia76: Von heut auf morgen alles vorbei!
Bei der Vorgeschichte und allem, was Du mit ihm bereits erlebt hast, sprichst Du von „von heute auf morgen“?
Dass Du Kummer hast, tut mir sehr leid. Aber im Grunde bist Du mit Anlauf lachend in die Kreissäge gerannt. Das hätte Dir spätestens klar werden können, nachdem er Dich bestohlen hat und aus Gründen wieder eingefahren ist.
Dein (Ex)Partner ist suchtkrank und nicht sonderlich engagiert, um daran etwas zu ändern. Es ist sicher kein leichter Weg für ihn, aber er geht ihn ja gar nicht erst, jedenfalls nicht über ein paar mehr oder weniger aufgenötigte Schritte hinaus.
In seiner Therapie hat er bestimmt gehört, dass er seinem Suchtdruck etwas entgegen setzen muss und Tools genannt bekommen. Ihm ist sicher auch gesagt worden, dass er besser die Finger von Alk0h0l lassen sollte, weil der häufig als Fluchtmittel, Ersatzdr0ge und Wiedereinstieg wirkt.
Dinge, die Du btw. auch hättest wissen können, wenn Du Dich ein wenig über sein Krankheitsbild informiert hättest

Im Grunde kannst Du froh sein, dass es bei geklauten Schmuck und (rechtzeitig gesperrter) Kreditkarte geblieben ist. Ich wünsche Dir, dass er Dich nie wieder kontaktiert und dass Du - sollte er es doch tun - konsequent bleibst und Dich nicht wieder mit ihm triffst.
Nein, ich halte Abhängige nicht für schlechte Menschen. Sie sind krank und brauchen Hilfe. Aber die müssen sie auch annehmen wollen und nochmal nein - Angehörige oder Partner können nicht helfen, die sind zu nah dran.
Sie können unterstützen, wenn der Betroffene wieder einigermaßen stabil ist. War Dein Ex meiner Meinung nach während Eurer Beziehung nie.