Lilli2
Mitglied
- Beiträge:
- 550
- Danke erhalten:
- 2258
- Mitglied seit:
Aber gut, jetzt hast du sie auf 30.000Euro pro Jahr "runtergehandelt". Du meinst das wäre "fast fair" und ohnehin die Hälfte von dem was du glaubst zu erwirtschaften.
Um mit deinen 1,2 Mio 60.000Euro Gewinn nach Steuern zu erwirtschaften müsstest du jedes Jahr ca. 7% Rendite machen wenn ich mich nicht verrechnet habe. Das ist ziemlich viel. Unrealistisch viel wenn du nicht ins Risiko gehst. Und mit Risiko kann es eben auch weg sein. Ohne viel Risiko geht dann mit 30.000Euro eben der komplette Gewinn an sie.
An welchem Examen hängt es bei ihr? Am 1. oder 2. Staatsexamen?
_______________________________________________
Ich habe mal gegoogelt:
Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Volljuristen in Deutschland liegt bei ca. 55.000 Euro bis 65.000 Euro brutto pro Jahr. Diese Zahl variiert stark nach Arbeitgeber: Großkanzleien zahlen oft 100.000 Euro - 180.000 Euro, während kleinere Kanzleien oder der öffentliche Dienst (R1) oft zwischen 40.000 Euro und 65.000 Euro liegen.
Wichtige Einflussfaktoren auf das Gehalt:
Arbeitgeber: In Großkanzleien (Associates) sind Gehälter von über 120.000 Euro üblich, in mittelständischen Kanzleien ca. 84.500 Euro, während man im öffentlichen Dienst (Richter/Staatsanwalt) mit rund 60.500 Euro - 73.000 Euro einsteigt.
Abschlussnote: Ein Prädikatsexamen ist der Schlüssel zu den Top-Gehältern in Großkanzleien.
___________________________
Sie hängt seid 3 Jahren vor dem 1./2. (?) Staatsexamen. Damit ist sie für die Top Jobs raus. Eine alleinerziehende Mutter die ewig rumstudiert hat und dann vermutlich kein Top Examen hat kann froh sein, wenn sie überhaupt einen sicheren Job bekommt. Juristen haben es da leider nicht so leicht - ich kenne viele. Und wer in die Großkanzleien einsteigt der arbeitet die ersten Jahre 50-60 Stunden die Woche. Das ist knallhart. Alleinerziehend mit Kind völlig utopisch. Also 40.000-50.000Euro BRUTTO wären für sie wahrscheinlich ein Glück wenn sie ihr Examen besteht.
Bitte einfach mal ein bisschen Realität einziehen lassen.
Realität über sie. Realität über deine finanziellen Möglichkeiten. Ich nehme an du hast dein Vermögen geerbt und nicht erarbeitet. Das ist ja auch kaum möglich. Erhalte es für deinen Sohn. Wer immer dich da bedacht hat (deine Eltern?) wollten sicher nicht das du einer gescheiterten Studentin ein volles Juristengehalt zahlst und sie zusätzlich komplett finanzierst damit sie bei dir bleibt. Das Geld ist für dich und deinen Sohn.
Natürlich würde sie in einer Ehe von deinem Geld mit profitieren. Das ist ok, das ist normal. Aber ihr Ziel ist das dein Geld zu ihr wandert. Das geht einfach nicht. Da geht es nicht ums teilen, ums absichern, da geht es nur ums haben wollen. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Das ist unverschämt.