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Trennung wegen Ehevertrag

Andi_Meier
@alleswirdbesser
nein es ist definitiv kein scherz..auch wenn es vielleicht seltsam klingt.

ich bin sehr dankbar für eure antworten und werde gleich nochmal antworten!

x 2 #136


alleswirdbesser
Zitat von merretich:
Ich finde interessant wieviele hier im thread die Frau dafür verurteilen dafür, dass sie ihre Leistungen in der Ehe in Rechnung stellt.

Welche Leistungen? Der TE könnte ebenfalls den Haushalt führen, aber das genügt ihren Ansprüchen nicht. Warum sollte er dafür bezahlen, dass das Haus klinisch sauber ist, wenn das gar nicht sein Anspruch ist? Bei mir ist übrigens auch sauber trotz Katzen Kinder und Vollzeitjob. Weil ich es will und nicht weil mich jemand dafür bezahlt.

x 6 #137


A


Trennung wegen Ehevertrag

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Hola15
Zitat von merretich:
obwohl das Geld alleine von ihm verdient war,

Bereits vor der Ehe?

Es ist so, dass Mütter leider oft in Machtungleichgewicht aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeit leben. Da braucht man nichts schönreden, nur die bezahlte Arbeit ist in unserer Gesellschaft etwas wert.

Aber das hier sind doch Konditionen die nicht gehen. Vor allem und hauptsächlich nicht, weil es hier kein wohlwollendes Miteinander ist. Hier ist einer ganz klar oben und einer ganz klar unten. Das grenzt ja schon an Erpressung und die Frage nach wessen Pfeife getanzt werden soll ist auch sowas von eindeutig.

x 2 #138


alleswirdbesser
Zitat von merretich:
weil unbezahlte Arbeit für Kinder, Haus, Küche sich schlecht beziffern lässt.

Dieses Rollenmodell ist immer noch oft üblich, wenn zwei heiraten und Kinder bekommen und die Frau zumindest während der Elternzeit zu Hause bleibt, der Mann für ein paar Monate manchmal auch. Oft steigt Frau dann wieder auf Teilzeitbasis in das Berufsleben ein. Alles der gemeinsamen Kinder wegen. Hier ist der Fall ganz anders gelegen, das Kind des TE lebt überwiegend nicht bei ihm. Die Frau will sich um ihr Kind, ihre Mutter und ihr Haus kümmern, was schon vor TE da war, und der TE soll dafür bezahlen? Weil sie nicht vorhat arbeiten zu gehen, weil ihr Haushalt rund um die Uhr gemacht werden soll? Was ihm gar nicht so wichtig ist?

x 1 #139


M
Zitat von alleswirdbesser:
Welche Leistungen? Der TE könnte ebenfalls den Haushalt führen, aber das genügt ihren Ansprüchen nicht. Warum sollte er dafür bezahlen, dass das Haus klinisch sauber ist, wenn das gar nicht sein Anspruch ist? Bei mir ist übrigens auch sauber trotz Katzen Kinder und Vollzeitjob. Weil ich es will und nicht weil ...

Ich denke es geht ja auch um die Betreuung der zwei Kinder.
Ich will die Frau garnicht in Schutz nehmen. Ich will nur sagen, dass viele Frauen- wie Du- trotz Vollzeitjob, Katzen und Kinder unbezahlt (!) die Hausfrau spielen wofür früher Frauen komplett finanziell abgesichert wurden.
Daher kenne ich leider! aktuell viele Scheidungspaare, weil die Frauen eben nie nach Gerechtigkeit gefragt haben (schlechtere Rente, mehr unbezahlte Arbeit zuhause, weniger Karrierechancen) und sich irgendwann übervorteilt fühlten und den fassungslosen Mann dann aussortiert haben. Eben weil sie sich selbst nie die Frage einer "Rechnung" gestellt haben und wer am Ende in der Altersarmut landet.

In vielen Ländern ist das noch üblich dass die zeitlichen und gesundheitlichen Nachteile der grossteils unentgeltlichen Hausfrauenarbeit und des Mutterdasein vom Mann auch finanziell honoriert wird. Kommt die Dame zufällig aus dem Ausland?

x 1 #140


alleswirdbesser
Und rein theoretisch lässt sie sich nach einem Jahr scheiden und ist 750 K reicher? Das soll gerechte Bezahlung sein?

x 6 #141


Worrior
Würde sich die Dame beispielsweise um die Mutter des TE kümmern und um dessen Sohn kümmern hätte ich noch Verständnis wenn sie sagt ".... und was ist mit mir?"
So ist es aber nun mal nicht.
Was sie mitbringt sind Geheimnisse und unseriöse Verträge.
Würde sie das bei einem Mann bringen den sie liebt, den sie anziehend findet, der Begierde und Leidenschaft erweckt und ihr zudem noch eine stabile Zukunft bietet?
Nein, das würde sie nicht!
Hier scheint sie aber wenig Bedenken zu haben dass hier ihr eine gute Wahl durch die Lappen geht, sie kann durchaus damit leben.

x 1 #142


M
Zitat von Hola15:
Bereits vor der Ehe? Es ist so, dass Mütter leider oft in Machtungleichgewicht aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeit leben. Da braucht man nichts schönreden, nur die bezahlte Arbeit ist in unserer Gesellschaft etwas wert. Aber das hier sind doch Konditionen die nicht gehen. Vor allem und hauptsächlich nicht, ...

Ja er hat ihr mit der Schwangerschaft direkt das halbe Haus überschrieben.
Quasi als Kompensation für ihre gesundheitlichen und zeitlichen Nachteile als Mutter und Hausfrau.
Ihr Sohn- mein Exfreund- war übrigens der grosszügigste Partner, den ich je hatte 😎 Ich zahle ja als gerne selbst, dem ist er immer sehr entschieden entgegengekommen, mit den Worten, dass er nicht möchte dass eine Frau beim Ausgehen zahlt, solange es noch ein gender pay gap gibt.
Leider haben andere Dinge nicht gepasst, ist auch schon länger her.

Ja, natürlich sollte der TE sich nicht erpressen lassen. Natürlich ist das übertrieben.
Ich wollte nur einflechten, dass es Frauen oft als unromantisch und hart angekreidet wird, wenn sie in Beziehungen an ihre Kompensation denken ("Golddigger") während in vielen Ehen, wo beide Vollzeit arbeiten oder er VZ, sie TZ arbeiten plus die Frau die Hausfrau spielt wie ihre Mutter noch, die aber finanziert wurde dafür, der Mann oft nicht verurteilt wird für seinen immateriellen "Zugewinn" auf ihre Kosten, da ja SIE in der Altersarmut landet plus sich zuhause den Grossteil der Arbeit aufbürdet.

Das ist kein Plädoyer für die Rückkehr in die 50er. Es ist ein Plädoyer für Fairness.

x 1 #143


GreenTara
@alleswirdbesser
Für so theoretisch halte ich das garnicht.
Typischer Gold digger.

#144


M
Zitat von Worrior:
Würde sich die Dame beispielsweise um die Mutter des TE kümmern und um dessen Sohn kümmern hätte ich noch Verständnis wenn sie sagt ".... und was ist mit mir?" So ist es aber nun mal nicht. Was sie mitbringt sind Geheimnisse und unseriöse Verträge. Würde sie das bei einem Mann bringen den sie liebt, ...

Kümmert sie sich nicht um seinen Sohn? Ich dachte das wäre Teil des Deals

#145


Worrior
Zitat von merretich:
Kümmert sie sich nicht um seinen Sohn? Ich dachte das wäre Teil des Deals

Ich dachte den findet sie eher störend und sch.....?

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Hola15
Zitat von merretich:
Ja er hat ihr mit der Schwangerschaft direkt das halbe Haus überschrieben. Quasi als Kompensation für ihre gesundheitlichen und zeitlichen ...

Stimme dir da voll zu.

Aber hier ist es trotzdem was anderes. Gib mir 750k oder wir trennen uns halt. Ich trage nichts zum Leben bei, weil es mir wichtig ist, dass das Haus und der Garten tipptopp sind, dafür möchte ich entlohnt werden, ob du das überhaupt so möchtest ist mir total egal. Weil ich bestimme die Standards.

Nur Romantik ist auch nichts, aber hier lese ich null von Liebe zum TE.

x 6 #147


M
Zitat von Worrior:
Ich dachte den findet sie eher störend und sch.....?

Auch ja. Daher passt das alles auch irgendwie nicht zusammen.
Ich denke sie betreut lieber gut bezahlt den unliebsamen Stiefsohn als sich durchs Examen zu
quälen. Für beide kein schöner Gedanke.

#148


M
Zitat von Hola15:
Stimme dir da voll zu. Aber hier ist es trotzdem was anderes. Gib mir 750k oder wir trennen uns halt. Ich trage nichts zum Leben bei, weil es mir wichtig ist, dass das Haus und der Garten tipptopp sind, dafür möchte ich entlohnt werden, ob du das überhaupt so möchtest ist mir total egal. Weil ich bestimme die ...

Klar geht das nicht. Keine Frage.

Ich lese überhaupt wenig davon, was die beiden sonst toll aneinander finden
(also ausser dem tollen Haushalt bei ihr und dem vielen Geld bei ihm) und sexueller Anziehung.

#149


GreenTara
Zitat von Andi_Meier:
... Rolle meines Sohnes. Er hat sich aus ihrer Sicht mehrfach respektlos verhalten und einmal gekokelt. Im Kern teile ich die Kritik, aber abgeschwächt und das interpretiert sie so, als stünde ich nicht hinter ihr. Das ganze hat auch zu einem sehr schlechten Verhältnis zwischen ihr und der Mutter meines Sohnes geführt.

Sie erwartet, dass seine Loyalität ihr gehört. Der Stiefsohn wird freiwillig zu seiner Mutter gehen. Und das beste ist: Das schmälert ihren "Gewinn" nicht im geringsten.

#150


A


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