S
Sabine90
Mitglied
- Beiträge:
- 17
- Danke erhalten:
- 6
- Mitglied seit:
Guten Morgen zusammen,
die letzten Nächte waren schlimm. Ich bereue es, den Brief gelesen zu haben, bin aber froh, dass mein Ex nicht weiß, dass ich den Inhalt kenne und dass ich ihm nicht geantwortet habe - weder via WhatsApp, noch sonst irgendwie.
Das Schlimme ist, dass ich durch den Brief wirklich Hoffnung geschöpft habe. Mein Verstand sagt mir, dass es falsch ist und rational betrachtet gibt es keinen Grund zu hoffen - worauf auch? Was er gemacht hat, ist unverzeihlich. Damit meine ich nicht die Absage unserer Hochzeit, die aus einer Krise heraus nicht hätte stattfinden können - das sehe ich ein. Ich meine sein Verhalten vor, während und nach der Trennung, die neue Frau, seine Ego-Tour sich über meinen Wunsch nach Kontaktabbruch hinwegzusetzen, mir am Tag unserer eigentlich geplanten Hochzeit zu schreiben, dass die Kündigung für unser Haus noch zu unterzeichnen sei. Dennoch ist da diese leise Stimme, die mir einflüstert "vielleicht steckt er in einer Krise, vielleicht ist alles anders, vielleicht gibt es ein Zurück, vielleicht muss er sich fangen, vielleicht wusste er es nicht besser, weil du seine längste Beziehung warst" etc.
Ich fühle mich keineswegs tapfer, sondern wie ein kleines Häufchen Elend. Ich begreife immer noch nicht, dass die Trennung nun fast 8 Wochen her ist. Das sind fast 2 Monate, in denen ich gefühlt keinen Fortschritt gemacht habe. Er geht einfach weiter und ich bleibe mit gebrochenem Herzen zurück...
Es klingt so einfach und so logisch und dennoch fällt es mir so unglaublich schwer. Mit ihm ist auch meine Vorstellung der gemeinsamen Zukunft gegangen, mein bester Freund (so dachte ich), mein engster Vertrauter...er hat mir mein Zuhause genommen, seine Familie, unser gemeinsames Leben. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass wir gemeinsam alt werden. Niemals hätte ich vor 3 Monaten mit dem gerechnet, was da auf mich zurollt. Ich erzähle meinen Freunden jedes mal das Gleiche, weine genauso viel wie vor Wochen schon und schlafe kaum, obwohl ich allein aus der Wut über sein Handeln heraus meinen Stolz zusammenkratzen und ihn löschen sollte...
die letzten Nächte waren schlimm. Ich bereue es, den Brief gelesen zu haben, bin aber froh, dass mein Ex nicht weiß, dass ich den Inhalt kenne und dass ich ihm nicht geantwortet habe - weder via WhatsApp, noch sonst irgendwie.
Zitat von LadyLasVegas:Aber ich würde genauso fühlen, hoffen u trauern wie du, wenn ich so einen Brief bekäme.
Das Schlimme ist, dass ich durch den Brief wirklich Hoffnung geschöpft habe. Mein Verstand sagt mir, dass es falsch ist und rational betrachtet gibt es keinen Grund zu hoffen - worauf auch? Was er gemacht hat, ist unverzeihlich. Damit meine ich nicht die Absage unserer Hochzeit, die aus einer Krise heraus nicht hätte stattfinden können - das sehe ich ein. Ich meine sein Verhalten vor, während und nach der Trennung, die neue Frau, seine Ego-Tour sich über meinen Wunsch nach Kontaktabbruch hinwegzusetzen, mir am Tag unserer eigentlich geplanten Hochzeit zu schreiben, dass die Kündigung für unser Haus noch zu unterzeichnen sei. Dennoch ist da diese leise Stimme, die mir einflüstert "vielleicht steckt er in einer Krise, vielleicht ist alles anders, vielleicht gibt es ein Zurück, vielleicht muss er sich fangen, vielleicht wusste er es nicht besser, weil du seine längste Beziehung warst" etc.
Zitat von LadyLasVegas:Bleib weiter so tapfer wie bisher!
Ich fühle mich keineswegs tapfer, sondern wie ein kleines Häufchen Elend. Ich begreife immer noch nicht, dass die Trennung nun fast 8 Wochen her ist. Das sind fast 2 Monate, in denen ich gefühlt keinen Fortschritt gemacht habe. Er geht einfach weiter und ich bleibe mit gebrochenem Herzen zurück...
Zitat von Wollie:und du geh weiter....schliess ab und lebe Dein Leben
Es klingt so einfach und so logisch und dennoch fällt es mir so unglaublich schwer. Mit ihm ist auch meine Vorstellung der gemeinsamen Zukunft gegangen, mein bester Freund (so dachte ich), mein engster Vertrauter...er hat mir mein Zuhause genommen, seine Familie, unser gemeinsames Leben. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass wir gemeinsam alt werden. Niemals hätte ich vor 3 Monaten mit dem gerechnet, was da auf mich zurollt. Ich erzähle meinen Freunden jedes mal das Gleiche, weine genauso viel wie vor Wochen schon und schlafe kaum, obwohl ich allein aus der Wut über sein Handeln heraus meinen Stolz zusammenkratzen und ihn löschen sollte...