Zitat von Doing: Aber dieses überheblich, welche Sorte von Mensch nun wertvoller ist ...
Zeige mir die Aussagen, in denen "jüngere Frauen" als weniger wertvoll eingestuft/benannt werden.
Zitat von Doing: Da sind sie die Rethoriker.
Was willst du mir/uns damit sagen?
Zitat von Doing: Botschaften entstehen auch über den gesamten Thread, nicht nur in einem einzigen Satz. vielleicht ist menschenverachtend zu weit gegriffen.
Ja, vielleicht hast du dich in deiner Wortwahl ganz massiv vergriffen und versuchst das jetzt mit dem Herauslesen von "Botschaften auch über den gesamten Thread" zu rechtfertigen.
Vielleicht solltest du als jemand, der sich an (angeblich) "menschenverachtender" Rhetorik stört, etwas weniger extrem in deiner Wortwahl sein oder deine Einwürfe auch begründen können.
Nur mal um das ganze ad absurdum zu führen: Ich bin 27 und würde das "ideale" Alter meiner Partnerin im Bereich 22-30 verordnen.
Für viele andere hier wäre das (wahrscheinlich) deutlich zu jung, für mich ist es wiederrum ideal, da die Frau sich dann in einer ähnlichen Lebensphase befinden würde.
Zitat von Doing: hmmm ich erkenne gerade wie speziell ich bin. Scheinbar verliebt sich die Mehrheit der Menschen in den Beruf/Status/Ansehen des anderen. Ich verliebe mich idr immer in den Charakter/Seele des anderen. Und der hat nix mit seinem Alter zu tun. Man muss die Seele des anderen dafür halt auch sehen können.
Schon wieder diese pseudo-literarischen Aussagen von wegen "Man muss die Seele sehen" können, die gut klingen aber wenig aussagen.
Was du sicherlich meinst ist, dass man den Menschen in seiner Gesamtheit sehen muss. Damit hast du grundsätzlich recht, genauso wie mit der Aussage, dass das Alter kein
eindeutiger Beweis für die charakterliche Reife und "Eignung" als Partner ist.
Nur wird der Charakter ganz massiv durch die Lebenserfahrung beeinflußt, im positiven wie im negativen.
Dazu haben Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Ziele und Bedürfnisse.
Eine 18-jährige z.B. hat meistens nur einen groben Plan, wo ihre berufliche Zukunft und ihr künftiger Lebensmittelpunkt langfristig verlaufen soll. Das festzustellen ist nicht abwertend, sondern realistisch.
Ich würde aber keine Beziehung mehr mit jemanden wollen, der seine Berufwahl vielleicht noch x-mal ändert, in ein anderes Land ziehen will oder allgemein seinen Lebensstil signifikant verändert. Ich bin bereits berufstätig, in meinem Beruf angekommen (auch wenn ich weiterhin nach höherem strebe), habe einen Lebensmittelpunkt/Lebensstil bzw. allgemein feste Bahnen, in denen mein Leben verläuft.
Meine Ziele in den kommenden 10 Jahren sind Ziele, die nur durch Stabilität erreichbar sind, das wäre dann nicht kompatibel mit einer noch ungefestigten Person. Die Erfahrung durfte ich schon machen....
DAS ist auch die Grundaussage, die du hier als "Aussage, die sich durch den Thread zieht" "siehst". Das hat nicht mit "Menschenverachtung" zu tun, sondern mit Realismus und Pragmatismus.