Wenn Du mal Langeweile hast:
https://www.trennungsschmerzen.de/abstur ... t4799.html
Das aktive Loslassen hat weniger mit reiner Ablenkung zu tun, als mit Beschäftigung mit dem ganzen Drama und allem, was damit zusammenhängt.
Ablenken ist gut und wichtig, bringt aber nur Linderung für den Augenblick, ist also wie Nasenspray.
Willst Du den ganzen Mist über Bord werfen, musst Du Dich damit befassen.
Parallel zum Akzeptieren des Verlassen-worden-seins ist es wichtig, sich einen neuen, eigenen Weg zu suchen.
Neue Wohnung? Neuer Sport? Neues Hobby? Neue Menschen!
Und daneben immer schön an das Vergangene denken, eintauchen in den Verlust, ihn annehmen und durchleben. Verdrängen ist tödlich, der schei. kommt nämlich wie ein Bumerang wieder.
Also Augen auf(!) und durch. Fühl den Verlust, den Schmerz, die Einsamkeit im Herzen.
Aber wisse um die Tatsache, dass all das nicht vollständig DU bist, sondern nur ein Teil von Dir.
Es geht immer weiter, wenn Du das willst.
nach dem Schmerz kommt die Freiheit, die Freiheit, sein Leben neu zu gestalten. Das ist eine Chance, die durchweg positiv ist.
Also:
Ablenkung ist wichtig und gut, aber nicht die Lösung für das Loslassen. Das geht nur durch Beschäftigung mit der Tragödie, und mit der Akzeptanz des Geschehenen.
Ich träume nur noch vom Gewinn des Europapokals.
