@LeRoY Ich erinnere mich an eure Kämpfe im Verlauf der Trennung. Auch an deine Ängste, die Kinder zu verlieren. Das scheint ja nun zum Glück ausgeräumt. Wie geht es dir, was macht die neue Partnerschaft?
Zitat von LeRoY: Ich bin schwer sehbehindert mit GdB 60 und voll berufstätig, ich bin auch mit dem aktuellen Umgang an meiner Belastungsgrenze.
Was ist für dich das Belastende an den Umgängen, wo tust du dich schwer? Ist es der Kontakt mit den Achtjährigen, der Beschäftigung mit ihnen, wo drückt dein Schuh, wo sitzt der Belastungspunkt?
Zitat von LeRoY: Mehr kann ich nicht leisten.
Hm, das ist natürlich eine sehr kategorische Aussage, die jegliche Diskussion um Lösungen erstmal abwürgt. Ist das dein Ziel? Um welche Teilleistungsstörung handelt es sich, Legasthenie, Dyskalkulie, ...)? Kannst du dich mit deiner Ex zusammen setzen und schauen, wie für euch beide tragbare Lösungen gezimmert werden müssen? Auch du trägst Verantwortung für eure Jungs. Da ist es ein bisschen wenig zu sagen, mit meinem minimalen Anteil an Betreuung sehe ich meinen Part erfüllt. Vielleicht kannst du beruflich deine Vollzeit reduzieren, dafür die Kinder mehr nehmen und im Konsens mit der Mutter entsprechende Einkommenseinbußen durch Reduzierung des Unterhalts teilkompensieren. Oder mit der Mutter gemeinsam nach Lösungen suchen, wie eine Fremd-Betreuung gefunden und/oder ausgeweitet werden kann und deren Finanzierung mittragen. Es gibt vielleicht auch andere Möglichkeiten. Die Aussage "Mehr kann ich nicht" bei deiner Minimalbetreuung finde ich echt zu wenig. Denn dir ist auch nicht geholfen, wenn Mama zusammen klappt und du plötzlich Vollzeit Lösungen finden musst. Achtjährige Zwillinge können schon echt kraftraubend sein. Findet gemeinsame Lösungen, das wünsch ich dir, deiner Ex und den Jungs!