@FrauDrachin vielen Dank - vor allem für das Verständnis
Allgemein:
Es ist sicherlich zum einen schwierig hier ein gutes Gesamtbild abzugeben mit allem was dazugehört zum anderen für Außenstehende schwierig nachzuvollziehen wie jemand Liebenswert oder gar ein guter Partner sein kann mit solchen Schwierigkeiten.
Schwierig auch weil man verstehen können müßte - das mein Partner auch krankheitsbedingt vieles nicht mit Absicht tut - er hat einen schwierigen Zugang zu seinen eigenen Gefühlen - dies ist schon für Ihn schwer- Gefühle erfassen, Benennen ausdrücken. Für mich auch wirklich ersichtlich das es da Fortschritte gibt in den letzten Jahren ( und hier bin ich nur Nutznießer und nicht Therapeut - er hat einen Therapeuten)
Zu meinem Sohn: würde er Ihn anschreien, schlecht Behandeln etc. Wäre ich längst weg! Er repariert auch mit ihm gemeinsam sein Rad, berät meinen Sohn in technikfragen ( Computer & Co) etc.
Er beschwert sich nur mir gegenüber - er hat wieder so lange gezockt…. Könnte mehr im Haushalt machen etc.
Und als Mutter, ich habe mit den Pubertiere auch so meine Probleme gehabt - hätte sie kurzzeitig auf den Mond schiessen können etc. ( finde ich normal) was uns schützt ist die Liebe zum eigenen Kind - als eines seiner Kinder heftig pubertäre Anwandlungen hatte - habe ich auch eine Abneigung gespürt- das mache ich mit mir aus und mit ihm und andersherum ist es genauso. Mein Mann hat mit allen Kindern offen darüber gesprochen das er Depressionen hat und was das bedeutet und hat sich auch bei allen Entschuldigt für den Fall das in der Akutphase etwas vorgefallen war… das fand ich persönlich sehr mutig.
Zitat von MissLilly: Ich möchte dir lieber vorschlagen mal lieber eine Einzeltherapie für dich ganz allein zu machen und dort mal herauszufinden, warum DU dich an "depressive Rückzügler" heftest! Und wenn du dann dahinter gekommen bist, kannst du anfangen dich bei deinem Sohn zu entschuldigen, anstatt weiterhin Mutter Theresa für einen solchen Mann zu spielen.
…. Auf diesen Beitrag werde ich nicht eingehen - ich finde ihn sehr übergriffen.
Zitat von MissLilly: st denn dein Vertrauen so klein und deine Verlustangst so groß
Das ist in der Tat eine spannende Frage! Eher die Verlustangst - wie ich schon schrieb hat unsere Beziehung viele schöne und sehr bereichernde Seiten.
Zitat von FrauDrachin: Warum sucht ihr euch nicht jeder eine Wohnung, jeder mit seinem eigenen Kind? Ihr könnt euch ja trotzdem sehr oft sehen, beieinander übernachten usw. aber es würde ganz viele ungesunde Verflechtungen auflösen.
Danke, tatsächlich hatten wir das in Erwägung gezogen- hier war ich das Problem - ehrlicherweise hänge ich so an dem Gedanken das man als Paar zusammen wohnt, Danke für diesen Beitrag - da muss ich wohl für mich nochmal an dieses Thema ran.
Denn mit den ungünstigen Verflechtungen hast Du natürlich recht.
Viele Grüße
Tauris