Millena
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Wie soll ich es formulieren? Ich liebe ihn über alles und auch er mich. Im Bett läuft es aber nicht so, wie ich es mir vorstelle.
Der Alltag hat sich in unser Liebesleben geschlichen, trotzdem haben wir normalerweise zweimal in der Woche GV.
Soweit so gut. Aber er ist nur für den normalen GV zu haben, alles andere findet er nicht interessant, es törnt ihn auch eher ab.
Zu mir, ich weiß seit meiner Pubertät, dass ich bi bin, habe mit meinem Ex so einiges ausprobieren dürfen, hatte zwischen den festen Beziehungen immer wieder Freunde mit gewissen Vorzügen (sei es männlich als auch weiblich).
Das Ding ist, mir gefällt ein aufregendes und abwechslungsreiches 6Leben, ich finde es überaus befriedigend und das habe ich mit meinem Mann eben nicht. Wir haben auch öfter drüber gesprochen, ändern will er nichts.
In diesem Punkt fühle ich mich schon etwas eingeengt, denn von einer offenen Beziehung hält er nichts, heimlich eine Affäre beginnen liegt mir nicht, aber irgendwie ist es halt doch etwas frustrierend wenn er seine, aus meiner Sicht, langweiligen Fantasien befriedigt bekommt, meine aber unbefriedigt bleiben müssen.
Das mag alles sehr egoistisch meinerseits klingen, muss ich zugeben wenn ich mir den Text nochmals durchlese, trotz allem bin ich der Meinung, dass ich nur einmal lebe. Es geht mir absolut nicht um eine emotionale Beziehung zu anderen Menschen, es geht lediglich darum die körperliche Lust zu befriedigen. Ich liebe ihn, ich respektiere seine Vorlieben und will nichts von ihm verlangen, was er nicht mag/will. Eine Trennung steht für mich auch nicht im Raum, da es für mich dafür keinen Grund gibt, auch keine unbefriedigten Gelüste.
Hat jemand einen konstruktiven Vorschlag, wie das Dilemma beseitigt werden kann?