@singstein
Mache ich auch nicht.
Das Problem ist, dass seine Wünsche zu unrealistisch sind. Das sagt meine Therapeutin auch. Weil man sich selbst die Anforderung nicht setzen kann, dass man nie jemanden verletzt, weil sowas auch unbeabsichtigt passiert. Ich darf nicht über ihn lachen, ihn nicht hinstellen als würde er alleine schuld sein, darf mich nicht über ihn stellen... Dabei mache ich das gar nicht. Ich kann doch nichts dafür, wenn er gewisse Sachen auf sich bezieht oder sich angegriffen fühlt.
Ich kann ihm nicht mal sagen, wenn mich was an seinem Verhalten stört, weil er es direkt als Angriff sieht, ich ihm ja Vorwürfe mache, immer einen drauf setzt. Dann flüchtet er meistens oder tut einen auf mega verletzt.
Diese Eigenschaft habe ich schon mal mit meiner Therapeutin erarbeitet. Er macht etwas, ich beschwere mich über die Handlung und er bezieht es auf seine Person. So denk ich unterschwellig auch noch, aber der Unterschied ist, dass ich immer mehr Selbsterkenntnis dazu gewinne und das objektiv sehen kann.
Klar, man kann nicht immer perfekt reagieren und das erwarte ich von keinem. Aber man sollte sich selbst hinterfragen und zu seinen Taten und/oder Worten stehen können.
Puh, ich bin grad schon wieder gedanklich überfordert

Alles so kompliziert.