Zitat von Fliesentisch: Naja, mehr oder weniger klein sind die Unterschiede, als StA hat man nur einen schöneren Titel und weniger Geld auf dem Lohnzettel. Organ der Rechtspflege bleibt man ja so oder so, auch als Anwalt. Die Wette gehe ich übrigens nicht ein - So menschenscheu und eigenbrötlerisch, wie viele meiner Kommilitonen sind, verliere ich die zu 100 Prozent!
Sorry, ich hab gestern darauf nicht geantwortet. Konnte nicht mehr klar denken, deshalb jetzt etwas verspätet.
Tatsächlich bekommt man zumindest in den Serien mit, dass Staatsanwalt weniger Geld bedeutet
😅 Schade, dass du die Wette nicht eingehst, hätte gerne eine gewonnen.
Zitat von Fliesentisch: Das freut mich! Natürlich denkt man daran, sehr oft daran, aber solange Platz für andere Gefühle da ist, ist es erträglich(er). Ich hatte heute, wie gestern auch, viel Stress, war arbeiten und in der Vorlesung, das hat ganz gut kaschiert, dass es wieder Momente gab, in denen ich doch aktiv darüber nachgedacht habe. Und doch, das "Nichtschwimmer" ist wörtlich gemeint. Einen Antrag deines inneren Monks hatte ich übrigens nicht vorliegen, er soll seine Existenz bitte auf Formular A38 mit rosanem Stempel durch die Emfpangsbeamtin quittieren lassen, dann wird sein Anliegen definitiv mit aller gebührenden Schnelligkeit bearbeitet!
Hört sich wieder stressig an dein Tag, aber immerhin viel Ablenkung (auch wenn es nicht dauerhaft hilft, aber gar nicht drüber nachdenken wäre auch eher Verdrängung).
Nichtschwimmer im Sinne von nicht gut/gerne schwimmen oder es wirklich nicht können? Sorry, dass ich da so dumm nachfrage. In meinem Kopf ist irgendwie, dass jeder in unserer Generation das in der Schule lernen musste
🙈 Und du warst wohl eindeutig zu viel in der Uni gestern
😂 aber das Formular reiche ich natürlich schnellstmöglich nach.
Zitat von Fliesentisch: Na, "Erfahrungen" klingt da gut, ich saß während des Praktikums in der JVA halt daneben, soweit der Gefangene sich bereit erklärt hat. Daher auch der Eindruck - Manche der psychologischen Mitarbeiter, beileibe nicht alle natürlich, machen eher Dienst nach Vorschrift, wenn überhaupt, und wenn Häftling XYZ dann mit offiziell anerkanntem Threapieerfolg entlassen wird, aber eigentlich nur monatelang ein Mal wöchentlich Schwätzchen gehalten hat über den Einkauf und die Gefängnisküche, dann finde ich die Zielsetzung doch "fragwürdig". Mag sicher auch daran liegen, dass die Anstaltspsychologen genau so mit Arbeit überhäuft werden, wie die außerhalb, aber so ganz wohl ist mir da manchmal nicht, wenn ich sehe, was da so rumläuft im Strafvollzug und mit hehren Zielen therapiert werden soll.
Ist immer schwer sowas von außen zu beurteilen. Denke meistens gehen die Mitarbeiter/innen auch voll motiviert in so einen Job und stumpfen irgendwann ab. Man weiß ja nie, wie man selbst wäre, wenn man über längere Zeit so eine Stelle macht.. Ist aber auch wieder nur eine Vermutung und kann komplett falsch sein.