@Zugaste zu allererst habe ich eine Sozialphobie, die sich zeigt, wenn ich unter Menschen bin. Ich kann alleine raus, aber hab dann immer Musik im.Ihr, da das hilft. Ich kann kaum in einen Raum, in dem viele unbekannte Menschen sitzen. Die Reaktionen meines Körpers auf solche Momente sind: Schweißausbruch, Kreislaufkollaps, Panikattacken oder heulen. Einfach komplette Überforderung.
Dann kommt eine Verlustangst...
Ich hab das Problem, dass ich mega Angst davor habe, dass mich jemand allein lässt sei es Freundin, Freunde oder Familie. Mir ist unglaublich wichtig, was andere über mich denken und das ist ein riesen Problem. Versuche dann es allen recht zu machen, helfe wo ich kann und bin immer erreichbar. Gedankt wird es oft mit nichts. Das kam das Erste Mal, als mein Bester Freund bei einem Autounfall starb. Danach war ich so kaputt, dass ich nichts mehr alleine konnte. Hat sich aber etwas gebessert mit der Angst.
Über die depressiven Phasen müssen wir glaub ich nicht reden. Die haben sich letztes Jahr finalisiert, als ich Suizid begehen wollte und es auch probiert hab. Zustand war damals sehr kritisch. Hatte ein Alk., war nur am Heulen, nur alleine, keine richtigen Freunde, Suizidgedanken und hab mich ne ganze Weile in meiner Bude verkrochen. Flasche Whiskey am Abend war schon fast Pflicht zu der Zeit...
Trinke aber mittlerweile viel weniger Alk., hab keine Suizidgedanken mehr, gute Freunde um mich herum, bin gern unterwegs, wenn meine Tagesform es zulässt, mach viel mit meiner Familie und bin eigentlich generell sehr zufrieden momentan. Das ist fast der Zustand, den ich lange angestrebt habe. Aber es geht noch besser

Bin dennoch sehr stolz, wenn ich das so sagen darf ohne eklig zu klingen.