Zitat von Barnylilly9911: Ich habe natürlich auch Angst, dass er damit nicht klar kommen würde und dann unsere Beziehung darunter leiden könnte. Und die Liebe zu seinem Kindern kann man ja auch nicht einfach abstellen. Es ist schon alles nicht einfach .
Nein, das kann man im Normalfall nicht. Aber wie steht es denn um die Liebe zu dem Kind, wenn zwei Jahre eine räumliche Trennung vorliegt? Manchmal muss man einen Neustart wagen.
Ich bin eigentlich ein sehr familiärer Mensch, mag Kinder und Tiere usw. Nach meinem "Trauma" der ja auch den Verlust der Kinder mit beinhaltet, sehe ich das ganze mittlerweile recht nüchtern. Letztlich, wie es hier schon viele geschrieben haben, ist jeder Mensch selbst für sein Glück verantwortlich. Auch wenn es jetzt arrogant, überheblich und selbstverliebt klingen mag, an erster Stelle in einer Beziehung stehen die betreffenden Beziehungspartner.
Bei mir stehen meine Puschels und meine Wenigkeit an erster Stelle. Geht's uns nicht gut, läuft was falsch. Ich habe einst auch den Fehler gemacht, alles der Familie "unterzuordnen", mich selbst zurückzunehmen. Was hat es mir gebracht? Meine Ex betrog mich mit einem Ü80-Mann, trennte sich von mir, ließ sich scheiden und war weg zu dem Mann. Die Kinder, ihre Kinder, folgten ihr letztlich, wobei hier vor allem monetäre Gründe im Vordergrund stehen, wo ich nicht mithalten kann. Und selbst, wenn ich es könnte, würde ich es wohl nicht machen, weil für mich andere Massstäbe gelten.
Diese Erfahrungen haben mich entwickeln lassen, bevor ich nochmal in eine solche "Falle" stolpere, mache ich mir nicht nur mehr Gedanken, meine Bedürfnisse werde ich auch gut und deutlich zu definieren wissen.
Von daher.........
