Zitat von unbel-Leberwurst: Was willst Du jetzt eigentlich tun?
Eine "nur" Freundschaft mit dem anderen geht nicht
Ich habe im
laufe der letzten Wochen begriffen, dass ich ein seelisches / psychisches Problem mit mir herumschleppe und das ich nun gerne für mich lösen möchte. Das ist vor allem nach all euren Beiträgen der erste Schritt, den ich tun werde, um eine Veränderung zu bewirken. Der Hund liegt nämlich in mir begraben.
Der „andere Mann“ hat so gesehen eine wichtige Funktion eingenommen, indem er mich zum Reflektieren gebracht hat:
- über meine Ehe
- über unerfüllte Sehnsüchte
- über meine seelischen Baustellen und mein inneres Kind.
Es gibt viel aufzuarbeiten.
🙈Denn es ist so, dass ich jetzt in der Mitte meines Lebens begriffen habe, dass ich viele meiner Entscheidungen nicht unbedingt aus freien Stücken getroffen habe, sondern um die „Familie“ zufriedenzustellen , „die Erwartungen der anderen“ zu erfüllen. Aufgrund meines sehr geringen Selbstwertes bin ich in meinen Handlungen nie so gewesen, dass ich auf mein Herz gehört habe, sondern auf das, was andere von mir erwarten. Gut, darüber liesse sich jetzt endlos viel schreiben. Was ich sagen will, ich habe auch in Bezug auf meinen Mann damals die Entscheidung getroffen, ihn zu heiraten, weil ich nie glaubte, einen für mich besseren Mann zu finden, der mich so liebt wie ich bin. Was das betrifft, kann ich von riesigem Glück sprechen! Mir war es sehr wichtig, einen Menschen zu finden, der zu mir hält in guten wie in schlechten Zeiten. Dass ich so jung war und mich nicht weiter umgeschaut habe, liegt auch daran, dass ich zu viel Angst hatte vor dem Neuen. Ihr bestätigt ja selbst, dass es heute nicht einfach ist, einen Partner zu finden, der nicht egoistisch, narzisstisch oder bindungsschwach ist. Das ist mein Mann nicht. Einzig das Thema Leidenschaft war bei uns von meiner Seite nie so stark ausgeprägt.
Tja, es gibt viel zu tun…!