Hallo @Dom2109,
ich hab jetzt erst einmal nur die ersten 2 Seiten gelesen und die 3. kurz überflogen. Ganz klar sind die finanziellen Konsequenzen ein wichtiger Aspekt, aber jetzt nicht mein Thema. Beim Lesen deiner Posts stolpere ich ständig eher über solche Aussagen:
Zitat von Dom2109: Seit etwa 2 Jahren leben wir nur noch zusammen wie eine Zweckgemeinschaft.
Zitat:Bis dato hatten wir bereits einGespräch aber leider hat es nichts geändert .
Zitat:Wenn ich mit ihr rede es wird doch nichts ändern.
Wie muss ich mir das vorstellen? Du haderst seit dem das zweite Kind da ist, also
seit zwei Jahren und hast
einmal das Gespräch gesucht? Das ist definitiv nicht zu viel.
Und aus dieser Erfahrung heraus, weißt du, wie sie reagieren wird und das sich eh nichts ändert?
Hut ab!

Aber so richtig Widerstand regt sich bei mir hier:
Zitat von Dom2109: Sie war bis vor kurzem Selbständig. Durch Corona in Insolvenz gerutscht. Zum Aktuellen Punkt Arbeitslos gemeldet.
Sie hatte den Hauptteil Verdient bis zum 30.11.
Zitat:Versteht ihr das macht kaputt zumal wenn man täglich stundenlang arbeitet und dann zuhause noch arbeiten muss aufräumen muss ....
Ich könnte mir vorstellen, dass deine Frau das gut verstehen kann. Zumindest aus der Zeit (bis gerade eben), als es ihr mit ihrer Selbständigkeit gelang, die Hauptverdienerin zu sein und sich bei deinen Arbeitszeiten (von 7 -7 Uhr), offensichtlich auch noch hauptsächlich um die Kinder zu kümmern.
Zitat von Dom2109: Weil sie eben nicht Anpackt ...
… passt für mich da nicht ganz.
Und das hier widerspricht dem oben zitierten:
Zitat von Dom2109:... Ich weiß nicht wieso. Und ich habe das reden satt.... es hat sich bis heute nichts geändert sie macht nichts im Haushalt.
Deine Frau "funktioniert" nicht wie bisher?
Ihre berufliche Existenz ist vorerst ruiniert. Das muss sehr schlimm für deine Frau sein.
Die Veränderungen der letzten zwei Jahre, waren ansich schon krass (mir fällt kein besseres Wort ein), dazu die ersten zwei Jahre mit einem Baby/Kleinkind (für mich gingen die kräftemäßig schon mal mächtig an die Substanz) und darauf noch die bittere Erfahrung, Insolvenz anmelden zu müssen. Hart. Das kann einen schon umwerfen.
Könntest du dir vorstellen, dass es ihr eventuell nicht gut damit geht?
Das Anbändeln mit fröhlichen Schreibfee (gesucht oder gefunden?) lief dann so parallel zum Insolvenzstress/Krise deiner Frau? Autsch.
Du möchtest weg? Dann geh! Du brauchst keine Erlaubnis, von keinem dazu. Du musst nur dazu stehen.
Und wenn ich dich so lese, bekomme ich den Eindruck, deine Frau wird es dir irgendwann danken.
Gutes Gelingen