Dracarys
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Natürlich kann man ewig über Recht/Unrecht diskutieren, aber ich bin der Meinung, das Leben selbst, in seinem ganz profanen Alltag, stellt uns Menschen ständig vor die ewige Frage, wie wir Dinge bewerten, abwägen und entscheiden?
Und da gibt es weitaus naheliegendere Dinge als fiktive Annahmen und Spekulationen.
Ja, die Welt ist, nicht zuletzt durch die Digitalisierung, schwieriger zu verstehen geworden.
Zuviel Informationen, gefiltert, zurecht gebogen, verlogen, manchmal wahr, manchmal ein bisschen wahr.
Wer auch immer sich berufen fühlt, hier Licht ins Dunkel zu bringen: go for it.
Aber missionieren ist eine Untugend. Schon allein die ewigen empfohlene Bücher, Leitartikel, podcasts und links:
Ja, gerne, aber bitte mit Augenmaß und Vernunft.
Denn immerhin muss man da Lebenszeit opfern, um sich einzulesen.
Ich plädiere immer dafür, den Horizont zu erweitern.
Aber wer mir mit arg schrägen Sachen um die Ecke kommt, der muss damit rechnen, dass ich manchmal dankend ablehne.
Es fehlt auch schlichtweg an Zeit, sich umfassend und neutral zu informieren.
Wobei besagte Neutralität ohnehin nicht gegeben ist..
Und da schließt sich der Kreis.
Toleranz schön und gut, aber zu welchem Preis?
Hier, in diesem Fall, ist das Ganze kein fruchtbarer Meinungsaustausch, ganz im Gegenteil.
"Wer nicht für mich (und dieser Meinung) ist, ist gegen mich."
Und genau DAS ist Intoleranz pur, dagegen würde ich mich kurz und knackig wehren.
Und das auch nur einmal.