Frei321
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Zitat von MissLilly:Ganz genau! Und um eben zu genau diesem "Einverständnis" zu kommen, ist so manch einer bereit dafür zu lügen und zu betrügen, dass sich ...
Ich schaue mir die Leute an und sehe, dass natürlich jeder den anfasst, den er anfassen will, vorausgesetzt, es beruht auf Gegenseitigkeit, klar. Jemanden anzufassen, der das nicht will, ist natürlich nicht in Ordnung. Bei Affären ist es ja aber so, dass sich da definitiv zwei Personen freiwillig und freuwillig anfassen.
Das gegenseitige Anfassen ist die Folge des Gedankens, denjenigen anfassen zu wollen.
Die These: 'Ich kann in Gedanken ja die betreffende Person anfassen wollen, werde das aber nicht in die Tat umsetzen, weil ich so etwas Verwerfliches nicht tue.' strotzt nur so vor sexueller Verklemmung. Warum wohl ist der Wunsch da, der Gedanke ? Möglicherweise als kleiner Wink des Universums, dass die Liebe auch mit anderen Menschen Spaß macht?
Was ist so toll daran, die Geschenke des Lebens zwar "nett" zu finden, sie aber beständig abzulehnen? Eigentlich ist das undankbar dem Leben gegenüber und unglaublich beschränkend.
Und wenn man dieses Denken (ich konzentriere meine sexuelle Aufmerksamkeit ausschließlich auf meinen Partner zuhause und blocke alles ab, was im Laufe meines Lebens zu mir kommen möchte, um mir gut zu tun) einmal abgelegt hat, dann kommt sowas wie "Betrug" gar nicht mehr vor und dann muss man auch nicht leiden. Es ist eine Entscheidung letztendlich, ob man leiden will, weil man sich dagegen eben sperrt, dass Liebe frei sein will und muss, oder ob man den Dingen ihren Lauf lässt.
Die Sexualität eines anderen Menschen kontrollieren und überwachen zu wollen, ist ein krankes Vorhaben. Ich bleibe dabei.
Nix für ungut!