Zitat von Ema:Nach meinen persönlichen Erfahrungen ist das genaue Gegenteil der Fall. Es soll Fälle geben, in denen beiden vorher klar war, dass es ausschließlich um Sex und Abwechslung und "fremde Haut" oder was immer es da für Begriffe gibt, gehen soll. Reine Sexaffären halt. Und das war ganz klar so abgesprochen. ...
Vielleicht ist es doch auch einfach so - ohne wertendes Schubladendenken, dass es zwischen den Geschlechtern unterschiede gibt, was Emotionen, Sex und Bindung betrifft. Ob das jetzt hormonell oder erziehungstechnisch ist, keine Ahnung. Zumindest zu Beginn einer Affäre. Ich wage zu behaupten, dass Männer i.d.R. zunächst nicht unbedingt Sex außerhalb der Beziehung haben, weil sie sich unsterblich verliebt haben. Nicht weil sie triebgesteuert sind, sondern wegen ihrem Ego und der mangelnden Aufmerksamkeit. Frauen verlieben sich zunächst und hoffen dadurch schneller und haben andere Erwartungen. Also die Reihenfolge ist umgekehrt, was realtiv schnell zu Missverständnissen und unterschiedlichen Zielvorstellungen führt, und damit auch zu Konflikten und als weitere Folge zu Beschwichtigungen. Und Frauen haben eher eine emotionalere Sicht auf die Dinge, Männer sind eher pragmatischer, rationaler und auch bequemer.
So ist zumindest meine Erfahrung und meine "Idee".
Das ist ja oft auch in normalen Beziehungsanbahnungen der Fall. Was aber auch nicht heißen soll, dass niemand was dafür kann und seinem Geschlecht zum Opfer fällt. Man kann zumindest versuchen ehrlich und sachlich zu kommunzieren.