Zitat von DieSeherin: in unserem fall wäre es ruin gewesen
So so.
Wie definierst du denn "Ruin"?
Hätten die Familien unter Brücken schlafen müssen? Wären sie verhungert?
Oder hätten sie nur vom Häuschen in eine Mietwohnung umziehen müssen?
Zitat von DieSeherin: nicht ausreden, sondern erklärungen.
Ich bleibe bei Ausreden mit folgender Begründung:
Indem du eine Affäre eingegangen bist, hast du den "Ruin" zweier Familien ohnehin implizit in Kauf genommen.
Denn es hätte ja durchaus passieren können, dass es auffliegt und die jeweiligen Ehepartner ihrerseits beschlossen hätten, die Ehen zu beenden, weil sie sie unter diesen Umständen wegen Vertrauensverlusts usw. nicht fortführen können.
Während der Affäre ist einem das alles offensichtlich wurscht:
Die Verletzungen, die entstehen, der mögliche Bruch in den Familien, der finanzielle "Ruin" (ich ziehe immer noch vor, es finanzielle Verschlechterung zu nennen).
Die "Familien" und deren Ruin werden nach meinen Beobachtungen von Affärenführern erst dann vorgeschoben, wenn sie sich selbst klarmachen, dass sie keine Lust haben, auf finanzielle oder sonstige Bequemlichkeiten zu verzichten.
Plötzlich, ganz urplötzlich, denkt man dann ganz altruistisch an die "Familien", nachdem man vorher ganz offensichtlich ausschließlich an sich selbst gedacht hat und einem das alles egal war, oder man es zumindest billigend in Kauf genommen hat.
Klingt ja auch viel besser als zu sagen: Och nö, als mir klar wurde, was
ich alles verliere, hatte ich dann doch keine Lust mehr.