Zitat von Seneca22: bleibe wegen Kinder
Ich weiß nach wie vor nicht, was an dieser Begründung so schlimm falsch sein soll.
Ich hätte mich niemals von meinem Ex getrennt, wenn ich dann meine Kinder nur noch alle 14 Tage mal am Wochenende sehen könnte.
Da hätte ich eher ein Leben in einer unglücklichen Beziehung gewählt.
Keine Beziehung der Welt und keine Liebe zu irgendeinem Mann wäre mir das wert gewesen.
Zu argumentieren, dass es Wechselmodelle usw. gibt, ist nett, hilft aber insbesondere den Vätern oft nicht weiter, wenn Sorgerechtsstreitigkeiten vor Gericht gehen.
Grade im Umfeld wieder erlebt (und es ist kein Einzelfall).
Er wollte Wechselmodell, die Mutter nicht. Würde vor Gericht als "14 Tage Wochenende" entschieden mit der Begründung, dass ein Wechselmodell ordentliche Kommunikation erfordert und das aufgrund der Gemengelage bei diesem Paar nicht gegeben sei. Fertig.
Da hockt er nun und bereitet einen Widerspruch gegen das Urteil vor, aber die Aussichten auf Erfolg sind mau.
Den Wunsch, seine Kinder öfter zu sehen auf eine Ebene zu stellen mit "kranker Hamster" kann m.E. nur von Leuten kommen, die sich entweder selber einvernehmlich getrennt haben und alles ganz geschmeidig lief oder jenen, die keine Kinder haben und nie in einer solchen Situation waren. Und von anderen Frauen/Müttern, die sich selber im Trennungsfall mit Blick auf die Kinderbetreuung sicher im Sattel fühlen.
Einen Psychologen, der kranker Hamster und Kinder in einem Atemzug nennt, kann ich leider nicht ernst nehmen.