Zitat von Füchsin83: diese Verallgemeinerungen
Zitat von Füchsin83: Du stehst diesem Thema skeptisch gegenüber, daher erwähnst Du die für Dich negativ behafteten Begriffe wie Schmerzen, Folter, Bestrafung usw
Zitat von carlos7: Aber auch als Neuling (abgesehen von Kopfkino) in diesem Gebiet ist mir klar, dass du ein völlig verqueres Bild von BDSM und all seinen Spielarten hast. Körperliche Schmerzen zufügen oder ertragen oder extreme Formen von Demütigung mag es geben, aber wie in allen Lebensbereichen ist die Spanne riesig.
Was heißt Verallgemeinerungen? Es wurde eingangs der Begriff BDSM erwähnt und nicht speziell eine Spielart wie fesseln. Man kann doch jetzt nicht sagen, dass Demütigung und Schmerzen zufügen nicht mehr dazu gehören und dass das ja alles gaaanz anders ist. Das gehört nunmal dazu. Und aus Dingen die normalerweise Leid hervorrufen, Lust zu gewinnen ist ganz sicher keine Form der ursprünglich biologisch entwickelten Sexualität, sondern definitiv eine Abweichung. Dass das nicht strafbar ist, ok. Dass das nicht behandlungsbedürftig ist, auch ok. Aber dass das keine psychischen Ursachen hat, kann ich mir nur schwer vorstellen.
Zitat von Füchsin83: Wenn uU das Umfeld suggeriert, wie krank und gestört das alles ist.
Wenn ich mir die Bilder anschaue auf Facebook, wo ein Mann *beep* gefesselt in der Öffentlichkeit von einer Frau stimuliert wird, dann ist das sicher kein normaler Teil mehr der Sexualität.
Zitat von Trust_him: Und all die lustigen "Spielzeuge" verursachen bei mir höchstens Lachkrämpfe, aber keine Lust.
Finde ich auch unnötig. Wobei es mir egal ist, ob eine Frau sich für sich allein ein Werkzeug benutzt.
Zitat von carlos7: Dieses Machtgefühl gibt mir einen enormen 6uellen Kick. Und ihr das Ohnmachtsgefühl.
Zitat von Susanna: Jedenfalls bedient die ganze Nummer eine reaktionäre Sehnsucht nach Autorität und Oben/Unten die ich akzeptiere, aber als Freiheitsnummer höchst ungeeignet finde, das Gegenteil ist der Fall.
Ich finde das Kommandieren von Hunden schon schrecklich. Mir gibt sowas überhaupt keinen Kick. Ich finde das auch rückschrittlich im Handeln selbst, als dass es fortschrittlich ist, dies auszuleben. Ich finde es überwältigend, wenn man sich gegenseitig so zugeneigt ist und sich verwöhnt. Dem anderen liebevoll schöne Gefühle bescheren möchte. Jemanden dabei herumkommandieren, schlechtreden oder gar verletzen? Wie fern ist das nur von diesem großartigen Gefühl, das man hat, wenn man verliebt ist und man fast schon symbiotisch diesen faszinierenden Moment der körperlichen Nähe teilt, die einem nie weit genug geht und jede kleine Berührung ein kleines Feuerwerk auslöst?