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Unterstützung für Menschen in einer Affäre

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Zitat von Renama:
Das ist auch für meine Verhältnisse schräg. Selbst wenn er mich einladen würde: ich würde mich eher mit dem blanken Popo in einen Eimer Igel setzen als mir sowas aus der Nähe reinzuziehen und mich z.B. bei ihm Zuhause aufs Sofa zu setzen an seinem Geburtstag. Hochzeit ist ja nochmal krasser - wobei die Affäre ...

Affären und Schmerzgrenzen - irgendwie geht das nicht kongruent. Es geht doch immer darum, wie tief jemand in der Affäre war/steckte und den wirklichen Cut daher (noch) nicht begriffen hat, geschweige verstanden hat.

Das Handeln von @T-Rod1904 ist doch eher aktionistisch, denn auch nur ansatzweise überlegt. Der steckt eher noch mittendrin in seinem Affären-Leben und entscheidet eher aus einem Tohuwabohu an Gefühlen/Emotionen heraus, obwohl SEINE Affären-"Messe" längst gelesen ist, ihm das aber nicht wirklich bewusst ist - immer noch nicht.

Affären = Kopfmenschen. Während und nach den Affären. Ob Menschen VORM Fremdgehen schon Kopfmenschen waren...keine Ahnung.

Und @T-Rod1904 ...Rückgrat nach dem Ende einer Affäre sieht wahrlich anders aus. Bei dem
von ihm Beschriebenen erst recht...und da er bis zum Hals im Affären-Sumpf steckte, immer noch steckt, hat er sich das angetan - unbewusst - und ist zur Hochzeit marschiert. Hat er sich locken lassen - von der Braut - die angeblich "wollte", dass er dabei ist? Oder hat er eventuelle
Ironie in der Einladung nicht mitbekommen?

Was Affären alles so mit Menschen machen....(können)! Aber wer so verratzt war ... immer noch ist... entscheidet schon mal sehr "spektakulär"!

#6511


E
Was fühlt man eigentlich als Affäre gegenüber dem Betrogenen?

Belächelt man diesen nach dem Motto "Tja, du bist zu schwach/schlecht und ich bin was Besseres, weil dein/e Ehepartner/in mich möchte"

Hat man eher Mitleid "die arme Sa.u"

Hat man negative Gefühle "warum trennt sich die nicht endlich von dem und kommt zu mir"

Oder ist das einfach völlig egal, was der Betrogene denkt?

Ändert sich die Sichtweise nach Ende der Affäre?

#6512


A


Unterstützung für Menschen in einer Affäre

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F
Zitat von Martin123:
Oder ist das einfach völlig egal, was der Betrogene denkt?

Ich habe das ausgeblendet und kaum drüber nachgedacht. Mir tat es gut, und in dieser Phase war es für mich wichtiger als mein Mann.
Aber das schlechte Gewissen hat mich immer wieder eingeholt.

#6513


E
Zitat von Martin123:
Was fühlt man eigentlich als Affäre gegenüber dem Betrogenen? Belächelt man diesen nach dem Motto "Tja, du bist zu schwach/schlecht und ich ...

Während der Affäre war mir alles egal....als AM. Kam mal das Gespräch darauf - zuhören ja, mehr nicht. Ehrlich gesagt.. "abhaken", keine Gedanken auf Gehörtes verwenden.

Nach der Affäre.... ganz anderer Umgang mit der Affäre "an sich". Das VOLLE Bewusstsein kam auf, dass es den betrogenen EM gab. Dass Lüge und Betrug mit der Affäre einherging, ich maßgeblich daran beteiligt war, zu allem stillschweigend "ja" gesagt habe.

Heute ist's so.... nie mehr eine Affäre, da sie zu Lasten des Betrogenen geht, auf dessen Rücken ausgetragen wird.

In Affären noch "Aktive" sehen das "natürlich" anders.... da geht es um den Aufbau=Aufrechterhaltung des EGO.

#6514


R
Zitat von Martin123:
Was fühlt man eigentlich als Affäre gegenüber dem Betrogenen?

Ich kenne die Partnerin meiner Affäre überhaupt nicht, weiß nichtmal wie sie aussieht.
Ich sage das deswegen, weil ich denke, dass es einen Unterschied macht, ob man sich kennt oder nicht.

Was ich empfinde, ist wechselhaft. Meistens denke ich: Möchte nicht in ihrer Haut stecken und denke am häufigsten: arme Sau.
- in vielerlei Hinsicht. Ich möchte keinen Partner, der jahrelang fremdgeht, ich möchte keine solche Beziehung mit so viel Streit und ohne Sex usw. und ich möchte nicht mich als Jugendliebe, die plötzlich wieder auf der Bildfläche erscheint und auf die ich schon von vornherein immer eifersüchtig war.

Dann wiederum frage ich mich, wie deren Gespräche wirklich ablaufen und warum die überhaupt noch zusammen sind.

Manchmal denke ich auch, dass sie auch Teil daran hat, dass deren Beziehung kaputt ist und sie es - wenn er keine Sex mehr daheim hat - auch einfach wissen muss.

Dann frage ich mich, ob ich sie wohl mögen würde, wenn wir uns unter anderen Voraussetzungen mal irgendwann getroffen hätten.

Manchmal denke ich auch gar nicht an sie.

Also...hängt von meiner Tagesform ab und lässt sich nicht so pauschalisieren.

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Gurkensalat
Zitat von Martin123:
Was fühlt man eigentlich als Affäre gegenüber dem Betrogenen?

Belächelt man diesen nach dem Motto "Tja, du bist zu schwach/schlecht und ich bin was Besseres, weil dein/e Ehepartner/in mich möchte"

Nein, wieso? Man war doch jahrelang zusammen und oft weiß man ja die gemeinsamen Jahre doch zu schätzen irgendwie.

Zitat von Martin123:
Hat man eher Mitleid "die arme Sa.u"

Ich denke eher nicht, weil man es ausblendet. Zumal so eine Affäre ja auch oft eine ungute Vorgeschichte hat und die Beziehung irgendwie schon Schaden genommen hat in irgendeiner Form. Bei mir war es so, dass ich der Blitzableiter ihrer Launen war über lange Zeit und sich die Gefühle irgendwann abgestellt haben. Dazu kommt und der Verdacht, dass sie selbst fremdging. Im Nachhinein gab es etliche Anzeichen, die daruaf hindeuteten, aber es wird bis heute abgestritten. Und da ich weiß, dass sie gern etwas abstreitet obwohl die Beweislast erdrückend ist, wird dieses Vertrauen auch nie mehr hergestellt werden können und damit auch nie wieder diese Beziehung.

Zitat von Martin123:
Hat man negative Gefühle "warum trennt sich die nicht endlich von dem und kommt zu mir"

Klar.

Zitat von Martin123:
Oder ist das einfach völlig egal, was der Betrogene denkt?

Nein. Ich habe meine Affäre irgendwann dazu gedrängt, dass sie handelt, da ich dieses Lügen nicht ausgehalten habe und diese Herumlaviererei auch unserer Beziehung schadet, die wir uns aufbauen wollten. Sie war im Lügen allerdings viel besser als ich. Mich hat es innerlich zerfressen. Es machte den Eindruck als hätte sie es noch mindestens ein Jahr vielleicht mehrere so belassen. Vorgeschoben wurde immer eigene Angst.

Zitat von Martin123:
Ändert sich die Sichtweise nach Ende der Affäre?

Bei mir nicht grundlegend, sondern man sieht eher den Umfang an Schaden und Einfluss, was so eine Affäre anrichten kann.

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E
Zitat von Martin123:
Belächelt man diesen nach dem Motto "Tja, du bist zu schwach/schlecht und ich bin was Besseres, weil dein/e Ehepartner/in mich möchte"

Hat man eher Mitleid "die arme Sa.u"

Warum fragst du das? Das klingt doch sehr nach Mystifizierung und Entmenschlichung des Affärenpartners. Und natürlich klingt das auch danach, der zurückgebliebene Betrogene ist Opfer.

Ich habe so etwas nie gedacht. Natürlich habe ich mich gefragt, warum bleibt sie bei ihm, warum tut sie sich das an. Sie wird jedoch ihre Gründe haben, die mir in dem Fall egal sind, ich bewerte sie zwar für mich, aber ansonsten geht es mich nichts an.
Zitat von Martin123:
Hat man negative Gefühle "warum trennt sich die nicht endlich von dem und kommt zu mir"

Das ist verständlich, aber wenn der AP "nur" eine Beziehung mit mir eingehen möchte, weil ihm die EF abhanden gekommen ist, hat das für mich keinen Wert. Ich möchte schon, dass er dafür etwas auf sich nimmt, dass es ihm wert ist, auch mal kurzfristig durch ein Tal zu gehen. Trennungen, gerade mit Kindern (in meinem Fall alle erwachsen) würfeln erst einmal alles durcheinander. Alle sind jedoch gefragt, dass die Familie dabei keinen Schaden nimmt und das bedeutet viel Arbeit.

Ideal ist es, wenn alle mit der Situation einverstanden sind, alles wie geschmiert läuft. Aber das ist selbst bei einer gütlichen Trennung eher selten.

Wenn die Affäre vorbei sein sollte, egal ob Trennung oder man kommt als Paar zusammen, dann steht für mich fest, ein gebundener Mann hat mehr Nachteile, als die Vorzüge es jemals aufwiegen können.

#6517


E
Zitat von Admaro:
Warum fragst du das? Das klingt doch sehr nach Mystifizierung und Entmenschlichung des Affärenpartners. Und natürlich klingt das auch danach, der ...

Sehr steile Thesen... samt und sonders... auf durchaus berechtigte Fragen. Und die Antworten werden Kreise ziehen... über kurz oder lang. Und werden weitere Fragen aufwerfen. Z. B. .... bin ich mir selbst wirklich nicht mehr wert? Wo setze ich meinen eigenen Stellenwert fest? Warum gebe ich mich mit der Stellung in der 2. Reihe zufrieden? Macht mich das wirklich glücklich? Bin ich wirklich glücklich?

KEIN Wort habe ich dabei an den betrügenden EM, an die betrogene EF verloren.... ganz bewusst!

Es geht AF/AM innerhalb von Affären NUR um sie selbst - OHNE sich selbst die oben erwähnten Fragen zu stellen. Diese Fragen.... GIFT für AF/AM. Diese Fragen werden zudem nicht beantwortet werden.... warum wohl.

#6518


E
Sehen sich die Affären in den Fällen, in denen der oder die Betrüger/in sich doch nicht vom Ehepartner trennt und die Affäre beendet SICH SELBST eher als Opfer des oder der Betrüger/in oder eher als (Mit)Täter eines Betrugs?

#6519


E
Zitat von Martin123:
Sehen sich die Affären in den Fällen, in denen der oder die Betrüger/in sich doch nicht vom Ehepartner trennt und die Affäre beendet SICH SELBST eher als Opfer des oder der Betrüger/in oder eher als (Mit)Täter eines Betrugs?

Ich kann mir kaum vorstellen, dass du wirkliches Interesse an den Antworten hast. Alleine das Wort "Täter" zeigt mir, welches geistes Kind du bist.

Die Energie solltest du lieber in deine Geschichte investieren.

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E
Zitat von Admaro:
Ich kann mir kaum vorstellen, dass du wirkliches Interesse an den Antworten hast. Alleine das Wort "Täter" zeigt mir, welches geistes Kind du bist. Die Energie solltest du lieber in deine Geschichte investieren.



Welchen Geistes Kindes bin ich denn?

@alle die an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind

Die Frage war ernst gemeint

#6521


Gurkensalat
Zitat von Martin123:
Ach Mimimimi habe ich dich etwa getroffen?

...

Die Frage war ernst gemeint

Ist hier im Forum schwer zu sagen, ob etwas ernst gemeint ist. Deswegen interpretierte das Admaro vermutlich schnell in Deinen Text hinein durch das Wort "Täter". Denn viele stänkern hier gern mal einfach nur herum und behalten letztlich ihr stereotypes Bild bei.

#6522


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Zitat von Martin123:
Ach Mimimimi habe ich dich etwa getroffen?

Was heißt hier mimmmimi...

Du betitelst AF´s als Täter und erhoffst adäquate Antworten.

So what, ich nehme dir deine Ernsthaftigkeit nicht ab. Und wenn ich dich hier so lese, unterstellst du deiner EF mangelndes Selbstbewusstsein. Ich attestiere das eher dir, sonst würdest du anders mit eurem Neuanfang umgehen. Garantien gibt es nicht, du musst allein dafür sorgen, ob du vertraust oder nicht.

Derartige Bezeichnungen, wie von dir gewählt, helfen dir ebenso nicht, das Ganze aufzuarbeiten.

Auch wenn du das möglicherweise erhoffst.

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E
Zitat von Admaro:
Was heißt hier mimmmimi... Du betitelst AF´s als Täter und erhoffst adäquate Antworten. So what, ich nehme dir deine Ernsthaftigkeit nicht ab. Und wenn ich dich hier so lese, unterstellst du deiner EF mangelndes Selbstbewusstsein. Ich attestiere das eher dir, sonst würdest du anders mit eurem Neuanfang umgehen. ...

Du willst mich hier in eine Diskussion verwickeln, die ich nicht führen will oder muss.

Für mich ist es nach wie vor ein Betrug und ein Betrug hat einen Täter oder eine Täterin. Wenn du das anders siehst und dich als Retterin der unglücklichen Ehemänner siehst - schön für dich. Aber nicht mein Problem.

#6524


E
Zitat von Gurkensalat:
Ist hier im Forum schwer zu sagen, ob etwas ernst gemeint ist. Deswegen interpretierte das Admaro vermutlich schnell in Deinen Text hinein durch das Wort "Täter". Denn viele stänkern hier gern mal einfach nur herum und behalten letztlich ihr stereotypes Bild bei.

Alles was mich interessiert ist die Sichtweise derjenigen, die eine Affäre mit einem oder einer Verheirateten (Mann oder Frau) eingehen.

Wer dazu nichts sagen will, muss ja nicht. Aber da jetzt eine Grundsatzdiskussion draus zu machen war nicht beabsichtigt.

#6525


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