Zitat von ElGatoRojo: In meiner "Sprachblase" hat das Wort eben auch eine allgemeinere Verwendung (der Täter tut etwas)
...ja? Da hätte ich gern mal ein allgemeinsprachliches, gängiges Beispiel.
Wer hat deine Wand so angestrichen? Der Täter war der Maler! Der hat das getan! ... Eher nicht, oder?
Zitat von Name: wenn du danach über mehrere Jahre nicht glaubst, mehr als nur eine Affäre mit dem Mann zu führen, den du liebst
Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Ich schreibe "Affäre" oder "meine Affäre", ich weiß, dass es sich um eine solche handelt.
Ganz abgesehen davon bezog sich mein Posting darauf, ob ich mich glücklich fühle und ja, ich bin mit meinem Leben (mit der Affäre) derzeit glücklicher als ich es in meiner festen Beziehung war.
Woher du aus dieser Aussage ableitest, ich würde glauben mehr als eine Affäre zu führen, erschließt sich mir nicht.
Zitat von Name: Woher weißt du, wie Aktivitäten zu zweit, Zärtlichkeit und intellektuelle Auseinandersetzungen zwischen ihm und seiner Partnerin aussehen?
Das weiß ich, weil wir einen Freundeskreis teilen und er, man glaube es kaum, auch mit seinen besten Freunden gelegentlich über seine Beziehung spricht. Daher weiß ich, dass es keine Aktivitäten als Paar zu zweit gibt und ebenfalls, dass es keine Intimitäten mehr gibt.
Aber das habe ich nun an dieser Stelle auch zum letzten Mal erklärt.
Zitat von Kuddel7591: sie TUN etwas, was nicht strafbewährt ist.
Richtig.
Zitat von Kuddel7591: Und wenn du eine Verbindung zu strafbewährten Tätern herstellst.... seltsam, oder?
s.o.
Dann nenne mir mal bitte ein allgemeinsprachliches Beispiel, in welchem der Begriff "Täter" ohne die strafrechtliche Relevanz üblicherweise und verbreitet gebraucht wird.
Ich winde mich auch gar nicht.
Ich hab ne Affäre, er betrügt seine Frau, ich weiß davon und bin an diesem Betrug beteiligt.
Ich sehe mich aber dennoch nicht als Täterin.
So einfach ist das.
Das hat auch nichts mit Moral oder Verharmlosung zu tun, sondern ganz schlicht mit Sprache.