Zitat von Funkenline:Ich habe mich von meinem damaligen Partner getrennt, als mein Kind zwei Jahre alt war. Da war im Übrigen keine 3. Person im Bunde, es passte aus vielen Gründen einfach nicht (mehr). Nach der Trennung war ich viel zufriedener mit mir und meinem Leben und glaube, dass ich dadurch meinem Kind eine bessere, weil ...
danke für deinen Post!
der Unterschied ist - du hast das evtl. von "etwas längerer Hand" geplant, eruiert, hin und her abgewogen, bist dann zu der Überzeugung gekommen: "Es passt nicht mehr!" und hast das umgesetzt - sicher auch in Absprache mit deinem Partner/EM. Kind 2 Jahre.
Was ich beschrieben habe - Affäre, die fliegt auf, die EF reagiert SOFORT, schmeißt den EM, den Vater von 4 Kindern - Stichwort: "Papa-Kinder" sofort raus. Papa-Kinder... da sind die Kinder nicht unbedingt noch "Zwerge", sondern schon sehr weit, dass Grundschule angesagt war. Der älteste war schon "Hauptschule" - ich weiß die neuen Bezeichnungen nicht. DER hat am meisten gelitten...sprichwörtlich. ER war es, der stationär aufgenommen wurde... nee, nix nur psychisches, der hatte körperlich zu leiden. Die Kinder haben das alles VOLL mitbekommen. Schulische Leistungen, Sozialverhalten - du weißt sicher, was ich damit andeuten möchte. Der Papa kann gar nicht so viel arbeiten...er muss das alles finanzieren, hatte zeitweise 3 Jobs.
Papa, Mama zu sein, ist ja nun mal nicht "i-was"! Bezugspersonen sind sie für die Kinder. Und je älter die Kleenen sind, um so intensiver. Und je jünger die Kleenen sind, um so weniger können/werden sie sich an die Zeiten MIT "Papa/Mama" erinnern können, wenn einer der Beiden ... "nicht mehr da ist!" Sie kennen es quasi nicht anders, wenn nur noch ein Elternteil permanent Ansprechpartner ist.
Nach einer Trennung, wie in deinem Fall - klar ist die Zufriedenheit DANN spürbarer. Es macht sich etwas breit.... auch wenn es nach ner Weile doch etwas bedrückend werden kann, bzw. immer mal wieder.
Bei der von mir beschriebenen Situation - da ging im gesamten Umfeld der Familie die Post ab.... wegen der Kinder. Der Vater ließ sich nicht beirren.... obwohl der selbst litt... wegen der Kinder, denn er hatte sehr wohl eingesehen, dass ER der Auslöser war - sonst niemand in der Familie. Er wollte nach einer Weile wegen der Kinder dann doch zurück... Pustekuchen. Der Drops war für die EF gelutscht.
Es ist gut, dass du deine Umstände dargelegt hast.... und alle Leser werden wohl erkennen, dass beide Situationen NICHT miteinander verglichen werden kann - was die Kinder angeht, was das Alter der Kinder angeht.
Ich hab noch einen - ich war Ausbilder in einen kleinen Betrieb ... kaufm. Bereich. Ein "Azubi" stellte sich vor...Chef sagte: "Den nehmen wir!" Der Azubi war ein Scheidungskind. Der brachte in der Ausbildung nichts zuwege - vom KÖNNEN her wäre es möglich gewesen, vom Intellekt auch. Der Papa musste es jeweils richten, wenn der Sohnemann i-wo in der Klemme war.... während das Ausbildung, im privaten, im sportlichen Bereich. Die Mama nahm den auch immer im Schutz. Die Ausbildung... nicht beendet - durchgefallen. Mit dem Ende der Ausbildung musste er gehen. Er bekam nirgendwo ein Bein an die Erde, egal was er anfing. Er machte sämtliche Führerscheine...bis "rauf" zum 40-Tonner. Papa bezahlte. ALLE Führerscheine hat er verloren - wegen Suff. Der Papa richtet es immer noch...ALLES.
Also - Zuckerbrot brachte nichts, die Peitsche auch nicht. Er jobbt jetzt mal hier mal da.... meist als "Kalfakter" (Mädchen für ALLES) im Restaurant-Bereich....ständig wechselnde Stellen. Er süppelt weiterhin.
Sollten die Eltern mal nicht mehr sein...er hat Kohle ohne Ende...
Dessen Bruder bekam ALLES auf die Reihe.... ganz allein. Der ist 2 Jahre älter.
Zitat:Kommt halt drauf an, inwieweit die Eltern in der Lage sind, ihre eigenen Themen zum Wohle ihrer Kinder zurückzustellen.
das Forum zeigt knallhart auf, dass die eigenen Themen der Eltern vielfach ÜBER das Wohl der Kinder gestellt werden - nicht "bewusst"... "passiert" halt.... Stichwort: Affären!