Zitat von Blanca:@Markus1977 Doch, es ist normal, daß man sich in einer Reha auf sich selbst konzentriert. Anormal wäre, sich von dort aus weiter um Kinder, Haushalt oder gar den Beruf zu kümmern wie gehabt. Dann kann man sich die Zeit und den Sozialkassen den Aufwand auch sparen und den Platz für jene frei lassen, die ihn ...
Zustimmung. Das Problem ist jedoch nicht die nachvollziehbare und richtige Notwendigkeit für eine
erfolgreiche REHA, sondern was die EF vom TE ihm gesagt.hat:
Zitat:In einem kurzen Telefongespräch ging es darum, etwas Klarheit zu bekommen. Dabei wurde erneut betont, keine Verantwortung übernehmen zu können. Der Eindruck entstand, dass das Gefühl besteht, ich würde klammern, und es kam die Frage auf, ob die Beziehung nur noch besteht, weil es keine andere Option gäbe. Diese Frage wurde bejaht – schließlich war das auch ein Grund für die Entscheidung zur Ehe.
Es hätte doch vollkommen genügt ihrem EM das mit einfachen, nachvollziehbar erklärenden Worten,
zu erläutern. Aber so?
Zitat von PsychoMantis: Natürlich ist es schwierig für die Personen Zuhause, aber dem jenigen der in Reha geht kann man keinen Vorwurf machen.
Eine REHA rechtfertigt jedoch kein unakzeptables letztlich Ehe und Familie schadendes Verhalten.
Den Rahmen sachlich und erläuternd für den jetzigen Zeitraum bis zum Ende der REHA benennen,
hätte völlig ausgereicht.
Die Therapeuten in der Klinik müssen sich an dem Erfolg ihrer Arbeit messen lassen und ja, das
ist in Threads in den Foren immer wieder deutlich geworden, wenn es keine greifbaren oder
ermittelbaren Ursachen gibt, bleibt folgerichtig der LP. Oft wird beschrieben, dass der Patient durch
geschicktes Fragen und hinführen dazu gebracht wird selbst zu erkennen, dass hier wohl die
eigentliche Ursache der Erkrankung liegt. Ein Therapeut trifft und empfiehlt - haftet und Job weg -
niemals eine Entscheidung zur Trennung vom LP. Leider wird nicht selten in den Threads von
negativen Auswirkungen durch und nach einer psychosomatischen Reha auf die Ehe/BZ berichtet.
Ich rate zur Vorsicht, keine Diagnosen wie z.B. mit "Überlebensmodus" und "Einschätzungen" aus
der Ferne abzugeben. Niemand kennt die EF vom TE, den TE persönlich und niemand weiß was in
der Klinik passiert.
Ja, ich kann dir, @MrLuft, nachfühlen, wie es dir damit momentan geht. Die Ungewissheit, ratlos
und fassungslos in dieser Situation zu sein, nagt und macht traurig. Aber, du kannst jetzt nichts
daran ändern und das so wie es ist so hinnehmen. Versuche dennoch pro Tag nur ein bestimmtes
Zeitfenster zuzulassen, in dem du dich damit auseinandersetzt. Das hilft nicht dauernd in diesem
Gedankenkarussell zu bleiben.
Ich wünsche dir, dass deine Frau nach der REHA Zuhause wieder deine Frau und Mutter ist, wie
sie immer war. Das kann jedoch einige Tage dauern. Geduld ist dann gefragt.
Hier wirst du immer jemanden finden, der dir zuhört und versucht dir in dieser schwierigen Zeit
zu helfen. Kopf hoch und alles Gute.
Eine Bitte: Hier geht es um den TE und seiner Bitte um eine Hilfestellung. Das sollte auch das Ziel
der Beiträge hier in seinem Thread sein. Danke.