Zitat von MrLuft: Und dann kommt eben mein Unverständnis weil ein Therapeut ihr irgendwas aufweist.
Wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen:
Du weisst nicht, was da wirklich objektiv besprochen wurde, sondern nur das, was sie dir auf die Nase gebunden hat. Unsere Wahrnehmung ist immer gefiltert durch unsere Bedürfnisse und unsere Persönlichkeitseigenschaften.
Leider - und das kannst du in gefühlt 1000 Fäden hier nachlesen - wird es dann sehr oft so herum gedreht, dass Therapeuten/innen ihren hilflosen Patienten/innen irgendwas in den Kopf suggerieren und diese dann nichts besseres zu tun haben, als sofort alles, was ihnen bisher lieb und teuer geworden ist, über den Haufen zu werfen.
Kein/e seriöser Therapeut/in würde so etwas suggerieren, sondern bestenfalls das Gegenüber dazu anleiten, die eigene Situation kritisch zu hinterfragen bzw. zu reflektieren. Welche Erkenntnisse das Gegenüber daraus gewinnt und welche Handlungskonsequenzen gezogen werden, liegt (Gott sei Dank) nicht in der Verantwortung der Therapeuten/innen.
Realisiere bitte, dass es in erster Linie deine Noch-Frau gewesen ist, die die Entscheidungen getroffen hat.
Welche Rolle dabei Reha und Therapeut/in gespielt haben, ist nachranging bis unwichtig. Es zählt das Resultat, dass sie statt Aufarbeitung lieber für sich die kurzfristige Vermeidung gewählt hat. Damit müsst ihr beide jetzt leben.