Judy85
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Ich schreibe hier, weil ich mich in einer wirklich schwierigen Situation befinde.
Mein Partner und ich sind 2,5 Jahre ein Paar, ich 32, er 27.
Als wir uns kennen- und liebenlernten war er grade 25 und ich 30 geworden. Nach einer ziemlich schweren und aufreibenden Beziehung war klar das ich diese neue Beziehung langsam und locker angehen wollte. Alles lief völlig Problemlos, bis letztes Jahr im November so unsere Probleme begannen. Mir war von vorne herein klar, das dieser Mann nicht in naher Zukunft an Familie und Kinder denkt und war mit dem Gedanken auch völlig einverstanden.
Heute hingegen, 2,5 Jahre später wünsche ich mir ein wenig Verbindlichkeit was unsere gemeinsame Zukunft angeht. Wir leben in getrennten Wohnungen, ich verbringe die meiste Zeit bei ihm, was für ihn ja auch äußerst angenehm und bequem ist. Er ist kein Mann großer Worte und das Thema gemeinsame Zukunft ist echt ein heikles, ich würde mir als nächsten Schritt eine gemeinsame Wohnung wünschen. Er weicht dem immer aus, weil er sich damit finanziell schlechter stellen würde. (Er wohnt kostenlos in der Einliegerwohnung seines Vaters). Bei ihm einzuziehen kommt für micht nicht in Frage, was mehrere Gründe hat.
Er macht häufig sein Ding und spricht Dinge nicht mit mir ab, interessiert sich nicht/kaum für meine Hobbies ein gemeinsames Hobby haben wir nicht. Nachdem ich das alles wochenlang in mich rein gefressen habe, ist es zwischen uns eskaliert. Ich habe es einfach in Frage gestellt ob ihm unsere Beziehung genauso wichtig ist wie mir. Bei unserem Gespräch kam dann auf dem Tisch das er sich eine Familie mit Kindern erst in 5-7 Jahren vorstellen kann.
Da stand ich da und habe dumm aus der Wäsche geguckt weil ich damit absolut nicht gerechnet habe. Bestenfalls bin ich dann 38 schlechtesten Fall bereits 40.
Als ich ihm dann sagte, das man das ja nicht so pauschal sagen kann und sich seine Meinung ja jederzeit ändern könnte, antwortete er ja das kann sein, glaube ich aber nicht.
Ich habe mich nach diesem Konflikt erstmal zurückgezogen um in mich zu gehen. Fakt ist, ich sehne mich sehr nach einer verbindlichen Partnerschaft mit Option auf Familie.
Für mich hatte ich eigentlich entschieden das ich das so nicht möchte, allerdings konnte ich mich nicht trennen. Ich liebe ihn halt sehr und habe meine wünsche wieder hinten angestellt. Die Diskussion ist jetzt 6 Wochen her. ich muss aber immer wieder an seine Aussagen denken. und das macht mich irgendwie traurig.
Gibt es hier gleichgesinnte?
Guter Rat ist teuer und sicherlich kann mir keiner etwas raten, da jede Beziehung unterschiedlich ist, mich würden aber eure Erfahrungen interessieren.
LG Judy