22 Seiten, zig Beiträge - und rausgepickt werden nur die üblen. Da läuft so ein Thread locker noch weitere 22 Seiten. Vor allem, wenn die TE nur auf die bissigen Beiträge reagiert.
Auf andere Dinge geht sie nämlich nicht ein. Z. B. auf die kritische Frage, ob man nach 4 Monaten (Fern)Beziehung bereits von "ich liebe ihn über alles!" reden kann. Total verknallt - ja. Absolut geflasht - ja. Eine körperliche Anziehung ohne Ende - ja. Voller Pläne für die Zukunft - ja. Aber Liebe? Nun ja.
Auf meine wiederholte Frage, wie sich denn den Ehefrau verhalten solle (immerhin der Threadtitel) und was diese denn so außergewöhnliches mache, gibt es keine Antwort. Dass die grade ausflippt, den gemeinsamen Kerl verbal in die kaum vorhandenen E.ier tritt und ihm gegenüber die TE beschimpft, finde ich persönlich zwar nicht souverän, jedoch absolut im Normbereich. Ganz ohne Depressionen.
Schön für alle, die nach einem Betrug da ganz ruhig reagieren, das Ende der Ehe klaglos hinnehmen, dem Expartner alles Gute wünschen und sofort anfangen, mit der Next das Patchwork-Leben mit dem Kind zu planen. Die können sich jetzt hier ja mal outen und erzählen, wie sie es gemacht haben.
Ach ja - das Kind. Auch da wurde mehrfach nachgefragt, wie die Versorgung denn künftig aussehen solle? Immerhin ist die Mutter angeblich schwer depressiv und flippt so aus? Für ein Kleinkind sollte da vielleicht ein Plan B vorhanden sein - oder hat der Vater seine Pflicht bereits dadurch erfüllt, dass er heldenhaft in Elternzeit gegangen ist? Auch dazu gibt es keine Antworten (außer, dass "man" sich ne Happy-Family zu Viert wünscht).
Das zusammen mit den üblichen Klischees (exotische Schönheit trifft kernigen Polizisten mit depressiver Ehefrau, Zack - Kryptonitmensch, sofortige Trennung, große Liebe) erinnert mich tatsächlich an manch anderen Thread hier mit der gleichen Dynamik. Nur waren da meistens Ärzte das OdB
Falls die Story so stimmt, dann vermisse ich einfach ein wenig Empathie seitens der TE. Ich gehöre nicht zu denen, die sie steinigen wollen. Ich sehe es ebenfalls so, dass sie frei und ungebunden war. Und ich unterschreibe sofort, dass jeder sich trennen kann, wenn es nicht mehr funktioniert (Depressionen des Partners hin oder her). Aber der Lover von der Blume muss da durch. Nicht sie; wie er die Trennung durchzieht, ist einzig und alleine seine Sache und die seiner Nochfrau.
Ich schließe mich übrigens allen an, die der Ansicht sind, dass es völlig geschmacklos ist, einer Zufallsbekanntschaft im Wacken-Matsch sämtliche Details zum Gesundheitszustand der Ehefrau zu erzählen. Soviel Loyalität würde ich immer erwarten. Ach, ich vergaß: Ist ja ne neue Seelenverwandtschaft, da gehört sowas einfach dazu...
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