Hi @Bumich ,
danke für deine Antwort!
Zitat von Bumich: Die Todesangst. Aus ihr entstehen alle anderen Ängste. Die Angst das dir ein Leid geschieht. Ist es bei dir auch so? Geh ihr einfach mal auf den Grund.
Wahrscheinlich. Ich denke die Angst verlassen, verstoßen und nicht angenommen zu werden ruht darauf.
Bin auch so aufgewachsen das Alleinsein nicht gut ist, dass man die Familie braucht und das man eben entsprechend zu funktionieren hat, damit man in der Familie sein darf. Das ist wahrscheinlich auch so ein "Familientrauma" .. da sind schon schlimme Sachen passiert. Denke, das beeinflusst schon unterschwellig. Hab das auch schon mal mit professioneller Hilfe angeguckt.
Zitat von Bumich: Bedeutet was?
Da beziehe ich mich nochmal auf den oberen Punkt.
Diese Trennung damals hat mich so erschüttert, dass ich in eine Lebenskrise gerutscht bin. Im Zuge dessen hab ich den ganzen modrigen Mist von ganz unten hoch geholt (Kindheit, Erziehung, Familie .. ) und angeschaut weil es viele "Ungereimtheiten" gab.
Meine Familie z.B. versteht das nicht. Die wollen den Kram ja nicht angucken bzw. können sie es nicht weil sie es vielleicht auch gar nicht aushalten würden.
Die sind der Ansicht, ich müsse nur wen Neues finden und dann wird alles "wieder gut". Ich denke sie finden es befremdlich warum ich mich nicht einfach zusammenreißen und so weitermachen kann wie vorher. Demzufolge entsteht da eine gewisse Distanz, die mir schon auch manchmal zu schaffen macht.
Ich sehe vieles mittlerweile einfach anders bzw kann über manche Dinge nicht mehr hinwegsehen.
Zitat von Bumich: Dann ist es wohl auch so. Wie ein Feuer das alles verbrennt. Aber nur das Unechte verbrennt. Nur das Unwirkliche verbrennt.
Das Alte wird nicht mehr gebraucht und muss dem Neuen Platz machen. In einem vollen Glas lässt sich nichts Neues einfüllen
Das klingt hoffnungsvoll. Aber derzeit lässt der Rauch mich nichts sehen und ich stolpere vor mich hin.