leskine
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Es sind keine Süchte, es ist missbrauch, auch hier ist es mir völlig gleich wie ihr das sehen wollt.
Mas ich will und was nicht, worin die Probleme lagen, was in ihr vorging, welche Situationen- alles völlig gleich.
Ich habe es mehrfach geschrieben, auch sie hatte Probleme. Selbstwert, Selbstbewusstsein und Selbstliebe sind diese.
Ich habe das erkannt, und genau deswegen auf sie reflektiert, das ich ich die Schwächen zu dem Zeitpunkt nicht überwunden hatte.
Aus dieser Situation heraus entstanden Problem, die in kerne unser beider Unsicherheit betraf in der wir uns getriggert haben.
Beispiel, wieder 6, da exemplarisch- Meine Ängste als Depris, Canabiskonsum groß waren, war, das ER nicht steht, zu früh kommen, nicht Standhaft sein, körperlich nach 10 min fertig sein, ihr nicht geben können was sie wollte, sie nicht zu befriedigen. Habe ich ihr das mitgeteilt? Nein. Warum? Angst. Scham. Ich habe es überspielt auf eine Weise die bei ihr
--> Unsicherheit auslöste, denn Sie, hatte aufgrund meines Verhaltens das Gefühl, nicht Frau genug zu sein, nicht begehrenswert zu sein, sich nicht fallen lassen zu können, da sie - in ihren Gedanken, ihre Realität aufgrund ihres mangelnden Selbstwertes, davon ausging dass es an ihr liegt. Hat sie darüber gesprochen? Nein. Warum? Angst. Unsicherheit (die ich ihr nicht nehmen konnte).
Das war nicht immer so, wir hatten auch bombastische Nächte. Trifft aber den Kern.
Obwohl ich mit Worten versucht habe ihr immer wieder das Gefühl zu geben, dass mich nicht an ihr stört, dass sie attraktiv ist, sie versucht habe aufzubauen und zu fördern, konnte ich eben keine Taten folgen lassen, ein Ambivalentes verhalten. Warum?
Weil ich mich selbst nicht liebte. Ich fand keinen Zugang zu mir, da ich begann mich vollständig zu verlieren. Dann begann ich mich ausschließlich mit mir zu beschäftigen.
All das sagte ich ihr;
dass ich mich nicht selbst liebe, und ihr deswegen keine Liebe entgegenbringen kann, da ich es nicht spüre aus mir heraus. Das hatte aber nichts mit ihr zu tun- als Frau als Mensch.
dass das Traden meine Priorität ist um mir eine neue Existenz auszubauen. Meine Ziele habe ich ihr klar vermittelt.
dass ich mich nicht als Mann fühle, sondern als Versager, und ich keinen Weg gerade finde, das mental zu bewältigen
dass ich ihr nicht genug sein kann und auf absehbare Zeit nicht genug sein werde (aus meiner VErantwortung und Identifikation mit meinem Ich)
dass ich sie leiden sehe und dies nicht möchte, sie glücklich sehen will und es mir nicht gelingt das zu tun was sie benötigt
Sie wiederum;
konnte ihre Gefühle und Emotionen nur Anfangs zeigen, dann nicht mehr.
konnte ihre Bedürfnisse zum Ausdruck bringen und diese teilweise über meine stellen, was für mich ein Problem darstellte
konnte ihre Selbstsicherheit und ihren Selbstwert nur über mich definieren- sie gibt mir die Schuld für ihr leiden, und das in scheinbar allen Situationen
konnte aufgrund der Beziehung zu mir ihr Leben nicht leben, obwohl sie extrem viel Zeit für sich hatte, wir hatten uns ja teilweise Wochen nicht gesehen.
Was ich wollte und will ist LIEBE. NÄHE. VERBUNDENHEIT. Und dies war mir nicht möglich damals. Heute spüre ich das wieder. Und ja ich will 6 mit ihr.
Und natürlich schwanken meine Gefühle und Emotionen täglich, das ist völlig normal und auch total in Ordnung für mich denn;
Ich habe eine 10 Jahre altes Verhaltensmuster durchbrochen, und zwar aus mir heraus. Ohne Unterstützung von Therapeuten, Medikamenten oder Freunden oder sonst etwas.
Das ich in diesem Prozess durch Schmerzen gehen, vor denen andere eine Leben lang (zb dein Mann!) flüchten und dass diese Schmerzen in mir etwas auslösen, ein auf und ab an Emotionen, auch das ist völlig normal!
Und genau da gehe ich gerade durch, trotz allen Widrigkeiten.
