Zitat von Bahia84: Es ist aber auch unheimlich schwer emotionalen Missbrauch zu beweisen. Psychospielchen und so weiter sind eine Grauzone, die meist weder zur Anzeige gebracht werden, noch wirklich verurteilt (vor Gericht).
Das möchte ich nicht bestreiten, denn der Missbrauch ist schwer nachweisbar und unspezifisch.
Andererseits kann ich dir sagen, dass ich schon im Umfeld einiges erlebt habe was Frauen erfunden und zur Anzeige gebracht haben, damit sie das alleinige Sorgerecht erhalten. Fakt ist, dass er den Sohn groß zieht - und das wird seine Gründe haben.
Dadurch, dass es aber zu einem Freispruch kam, gab es eine Verhandlung. Soll heissen: Anzeige, Ermittlungen, Verfahren, Urteil.
Das heisst für mich im Normalfall, dass die Ermittlungen einen Verdacht erhärtet haben (und meist steht da Aussage gegen Aussage) aber die Beweise nicht vorhanden oder nicht ausreichend in einer Verhandlung waren. Dementsprechend gilt die Unschuldsvermutung.
Zitat von Bahia84: Das ist einfach ein selbstgerechtes (er ist der liebste Mensch und sie kann froh sein ihn zu haben...), arrogantes (klaut Löffel, weil ihm die Behandlung im Restaurant nicht passt...), geiziges (will "seine" 12 Euro wieder...), untragbares (schreit Kinder an...), armes (kann noch nicht mal seinen eigenen Spotyfy-Account zahlen), egozentrisches (die TE kann nichts richtig machen...) usw. usw. Würstchen.
Welcher Mensch, hat das nicht auch alles schon einmal gemacht? Ok, so ein Geizknochen bin ich nicht... Aber ansonsten: Ich sage auch, dass ich ein guter Typ bin, ich sage auch, dass ich gut aussehe, ich habe (fehlende Situation) noch kein Kind angeschrien - ok. Aber ansonsten...
Nochmals: Ich habe keine Ahnung, ob er eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Was ich aber weiss ist, dass Menschen aufeinander reagieren. Die beiden scheinen sich gegenseitig zu triggern und dementsprechend ist das eine toxische Verbindung, die beendet werden sollte bzw. bleibt.
und wenn ich das von der TE lese, dann frage ich mich, ob sie IHRE Anteile kennt:
Zitat von Morgana46: Ich komme aus einer toxischen Familie, meine Eltern waren Alk. und ich musste von klein auf all ihren Mist ertragen und Verantwortung übernehmen, sie waren wie kleine Kinder und ich musste für alles da sein, um ihren Frust abzulassenauch, und ich war auch nie gut genug
Denn sowas geht direkt auf die Persönlichkeitsentwicklung und das legst du nicht mal eben einfach "beiseite". Das meine ich weder als Anklage noch als Schuldzuweisung.
Will damit sagen: ein "gesunder" Geist hätte ihm spätestens beim zweiten Ausraster mit dem Mittelfinger die Tür gezeigt.
Es geht um Anteile - eigentlich fast immer. Ich bin nämlich der Auffassung, wenn man die eigenen Anteile erkennt, dann kann man so eine Erfahrung auch sehr viel schneller Verarbeiten und ggf. an sich arbeiten, damit es zu keiner Wiederholung kommt.